Bekannt als eines der wichtigsten Tourismuszentren von Neuquén, kann sich Junín de los Andes stolz damit rühmen, einst die erste Ortschaft der Provinz gewesen zu sein mit dem Gründungsdatum des 15. Februars 1883 als Fort in der Kampagne zur Eroberung der Wüste. Auch berühmt als Forellen-Hauptstadt ist die Stadt auch obligater Treffpunkt für Angler und Jäger. In der Umgebung kann man Großwildfänge wie den Rothirsch und das europäische Wildschwein machen, während das Angeln mit Fliegenködern an der Mündung des Flusses Chimehuín einen weltweiten Ruf hat. Dort kann der Reisende glücklich mit Forellen und Pejerreyes beeindruckender Ausmaße "unter dem Arm" heimkehren. Junín wird von vielen wegen seiner Ruhe und Gelassenheit gewählt, dorthin zieht es viele, die vor dem Massentourismus fliehen wollen. Es liegt nahe beim Wintersportzentrum Chapelco, weshalb es sich auch als ein guter Unterbringungsort anbietet.
Nur wenige Kilometer entfernt liegt der Eingang zum Nationalpark
PARQUE NACIONAL LANIN, mit einer Fläche von ca. 379.000 Hektar, dessen Ziel es ist, die Wälder und die andine-patagonische Flora und Fauna zu schützen. Der Nationalpark ist eine Attraktion für sich. Mit Basis in Junín de los Andes kann man diesen bequem besuchen und dort verschiedene Ausflüge planen.
Im Nationalpark findet man Orte wie die Seen Tromen, Huechulafquen, Paimún, Curruhue Grande y Chico, die Laguna Verde, den el Escorial, den Vulkan Achen Ñiyeu,man kann einen Besuch der Thermen von Epulafquen oder dem Tal valle del Hueyelthué starten; vor allem zum Praktizieren von Langlaufski in der Wintersaison, und schließlich den Vulkan Lanín (3.776 Meter über dem Meeresspiegel), der die gesamte Landschaft beherrscht und deshalb der Grund für die vielen Aufstiege an der Nordwand (Zugang vom See Tromen) oder an der Südwand (Zugang vom See Paimún) ist.
ABENTEUERTOURISMUS
Junin bietet eine Unzahl von Möglichkeiten für die intensive Praxis des sogenannten "aktiven Sporttourismus".
SPORTANGELN
In den drei Modalitäten: Spinning, fly casting und trolling kann man von Mitte November bis Ende Mai in Junín de los Andes angeln. Exotische Arten wie die Regenbogenforelle, die Braune Forelle, Fontinalis und Salmón encerrado machen das Angeln zur Hauptattraktion. Weitere Aktivitäten wie Andinismus, Reiten, Trekking, Rafting, Groß- und Kleinwildjagd, Cross-Country-Ski und Bootsausflüge stellen das Angebot vor Ort dar. Es gibt eine breite Palette an Unterkünften wie Hotels, Pensionen, Hütten, sowie eine exzellente Gastronomie mit köstlichen regionalen Gerichten (Geräuchte und eingelegte Forelle, Hirsch- und Wildschweinbraten neben anderen Köstlichkeiten). Die Nähe von Junín de los Andes zu weiteren wichtigen touristischen Zentren des Korridors der Seen und nach Chile über den Pass Mamuil Malal, der ganztägig geöffnet ist und so Ausflüge von der Dauer eines halben Tages oder einem ganzen Tag erlaubt.
Die Forellenfische haben dort ihr eigenes Paradies mit hervorragenden Angelmöglichkeiten an den Angelpunkten der Region der Flüsse Malleo, Chimehuin, Quilquihue, Aluminé, Collon Cura und den Seen Curruhue Grande, Paimún und Epulafquen.
JAGD
Jagdfreunde können hier in privaten Jagdgründen der Großwildjagd (Hirsche und Wildschweine) oder Kleinwildjagd (Hasen, Copetonas und Enten) nachgehen, innerhalb der provinziellen Rechtsprechung. Nachfragen in der Lodge Nahuel Mapi. Tel.: 27220.
TREKKING
Die Liebhaber des Trekking, Bergsteigen und Andinismus haben hier unübertreffliche Alternativen an den Wänden des Vulkans Lanín (3.776 m), wobei man in drei verschiedenen Hütten übernachten kann: Coronel Bediya (2.450 m), Beba Alvarez, vom Club Andino de Junín de los Andes (2.600 m) und die neue Hütte RIM 26, auf dem Camino de Mulas (2.350 msnm) gelegen.