PUERTO MADRYN
DOLAVON
Diese Stadt ist auch bekannt als "Stadt der Mühlen", da sich zahlreiche Mühlen entlang der Bewässerungskanäle befinden, welche die Stadt Dolavón durchqueren. Sie ist eine ruhige und schöne Stadt in der Provinz von Chubut.
In vergangenen Zeiten dienten diese alten und romantischen Maschinen dazu, Wasser zu schöpfen und das Land in den höher gelegenen Zonen zu bewässern.
Heute befinden sich diese Mühlen nur mehr zur Freude der Besucher an ihren originalen Plätzen.Heute funktionieren die Schöpfräder immer noch dank des strömenden Wassers.
Die Bevölkerung von Dolavón (der Stadtname ist ein Ausdruck aus aus Wales und bedeutet "Flussumkehr" oder "Wiese am Fluss") kam 1915 hierher, als drei Landbesitzer dieser Region beschlossen ihre Ländereien aufzuteilen.
Diese Grossgrundbesitzer waren: John J. Williams, Nicolás Castro und Leonardo Evans, die sich jeweils seit 1892, 1902 und 1914 hier ansiedelten.
Was ursprünglich ein Rastplatz für die Strecke zwischen dem Meer und dem Gebirge (Esquel, Trevelin) war, verwandelte sich nun in einen bedeutenden Entwicklungspunkt, dank einem Bevölkerungskern, der seit Bau der Eisenbahn in dieser Region zunahm.
Am 12. Oktober 1915 wurde die erste Fahrt bis zur Station des Valle Superior durchgeführt. Diese primitive Station behielt ihren Namen, bis sie sieben Jahre später den Namen Dolavón erhielt.
Diese Zone besitzt ein kontinentales trockenes Klima mit grossen Temperaturschwankungen zwischen den Jahreszeiten. Der Winter kann sehr hart sein mit Temperaturen, die oft bis zu 10 oder 12º C sinken. Im Sommer steigen die Temperaturen auf 25 bis 35º C.
Von Beginn des Frühlings an und während des Sommers herrschen hier starke Westwinde, die von einem Antizyklon, das sich im Atlantik befindet, verursacht werden. Später, im Herbst und Winter verschwinden diese Winde.
Es gibt wenige Regenfälle; die jährliche Niederschlagsmenge erreicht knappe 170 mm.
|
|
|