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Flora
an Bariloche
Flora
an Calafate
Flora an Puerto Madryn Flora
an Ushuaia

FLORA AN PATAGONIA

FLORA AN BARILOCHE


Die Bäume bilden den Hauptbestandteil der natürlichen Wälder von San Carlos de Bariloche. Hervorzuheben sind dabei die sechs Spezien von Nothogagus:Coihue, Raulí, Eiche Pellín, Lenga, Sauerkirschbaum oder Coihue magallánico und araukanische Buche, und dazu kommen noch Lärchen, Zypressen, Radal, Kerzenbaum, Maniu, Zimtbaum, etc.

Einige verschönern die Landschaft, wenn sie im Herbst die Farbe ihrer Blätter wechseln, andere behalten ständig ihr grünes Kleid. Alle schützen sie den Boden der Berghänge vor Erosion und bieten einer unglaublichen Vielzahl an Leben Unterschlupf.

Einige Exemplare kann man nahe der Stadt bewundern. Zum Beispiel, bei der Lagune Los Cántaros gibt es bis zu 800 Jahre alte Lärchen; gegenüber der Intendencia gibt es eine wunderschöne Plantage von Maiteoes , die 1963 gegründet wurde; oder auch an der Ecke von Ada M. Elilein und Villegas kann man einen majestätischen Maitén bewundern.

Im Nationalpark von Intendencia, an der Ecke von Morales und Juramento, kann man folgenden autochthone spezien betrachten: Lärchen, Zypressen, Guajakholz, Blaudorn, Chilco, Kletterpflanze, Michay und Calafate. Die grossen Kletterpflanzen und Zypressen wurden 1948 gepflanzt.

MYRTE (Luma apiculata): Baum mit Dauerbelaubung. Seine Rinde ist glatt und zimtfarben; sie ist fein und kalt, wenn bei Berührung. Der Baum erreicht eine Höhe von 13 Meter, sein Stamm ist gekrümmt. Er wächst in feuchten Gegenden. Im Norden der Insel Victoria und auf der Halbinsel Quetrihué gibt es dichte Myrtenwälder. Seine Frucht ist fleischig von schwarz - violetter Farbe. Die Blüten der Myrte sind weiss mit grossen Blütenblättern, ähnlich der europäischen Myrte. Ber Baum blüht im Jänner und Februar.

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ZYPRESSE (Austrocedrus chilensis): Familie der Zypressen. Es ist eine immergrüne Art mit einem kegelförmigen Kelch; mächtiger, gerader Stamm; die Rinde ist gräulich und uneben, die Zweige zusammengedrängt. Seine maximale Höhe reicht von 25 bis zu 30 Meter. Da diese Art sehr wenig Feuchtigkeit benötigt, finden wir grosse Wälder in der östlichen Zone des Parkes.

COIHLIE (Nothofagus dombeyi): Familia der Fagaceas. Es ist ein Baum, der in fast allen Wäldern des Parkes sehr dominant vertreten ist. Seine Rinde ist dünn und uneben, er besitzt Dauerbelaubung mit kleinen Blättern. Sein Name kommt aus der Sprache der Mapuche (Co=Wasser, Hue=Platz), da er nur auf sehr feuchten Boden wächst. Seine Wurzeln entwickeln sich in geringer Tiene, parallel zur Oberfläche des Bodens. Dieser Baum kann bis zu 30 Meter hoch werden. Seine Lebensräume sind die Ufer der Seen und er besetzt die unteren Regionen der Wälder. An den Berghängen findet man ihn bis in einer Höhe von 1000 Meter.

LENGA (Nothofagus pumilio): Familie der Fagaceas. Ein mächtiger Stamm von ca. 30 Meter, der die höheren Regionen der Berghänge bewohnt. Ab 1400 Meter Höhe verwandelt er sich in bodennahes Krüppelholz und bildet dichtes Gestrüpp. Seine Blätter sind an den Rändern gelappt und im Herbst werden sie rot. Es ist jene Art des Nothogagus, die am Besten Kälte erträgt.

KERZENBAUM (Maventus boaria): Familie der Celastraceas. Ein immergrüner Baum mit eleganter Haltung; gräuliche Rinde und hängende Zweige. Seine Krone ist grün und besitzt lanzettförmige Blätter und gelbliche Blüten. Gewöhnlich wird der Baum zwischen 15 und 20 Meter hoch und hat einen Umfang von 30 bis 40 cm. Sein Lebensraum befindet sich in feuchten Regionen.

NORTRO oder CIRUELILLO (Embothrium coccineum): Familie der Proteáceas. Es ist ein sehr verzweigter Baum mit glatter Rinde, aufrechtem Stamm und dunkelgrünen Blättern. Er an sandigen und feuchten Plätzen, und ist in grosser Anzahl in der zentralen Region des Parkes zu finden. Sein Holz ist fein und elegant gemassert und wird für Tischlereiarbeiten verwendet. Dieser Baum besitzt sehr schöne, längliche Blüten von roter, lebendiger Farbe und in Büschel gruppiert. Sie blühen im November und Dezember.

ARAUKANISCHE BUCHE (Nothofagus antarctica): Familia der Fagáceas. Dieser Baum wird nicht grösser als 15 Meter. Wächst vorliebend in den tieferen Regionen, besonders an den Ufern. Er ist auch in grösseren Höhen zu finden, dort ist er allerdings kleinwüchsig. Die Blätter sind oval, unregelmässig gesägt oder etwas gelappt an de Rändern.

SCHUPPENFICHTE (Araucaria araucana): Familie der Araucariáceas. Es ist einer der seltsamsten und schönsten Bäume, die im Nationalpark Lanín vorherrschen. Er erreicht bis zu 30 Meter Höhe, seine Rinde ist dick und runzelig mit spröden, scheibenförmigen Rissen. Seine Blätter sind lederartig und stechend. Seine Samen sind reich an Kohlenhydrate und Proteine. Dieser Baum stammt ursprünglich aus dem Nationalpark Lanín und wurde von den Menschen im Nationalpark Nahuel Huapi gepflanzt.

STRÄUCHER
In Bariloche sind auch viele Sträucher zu finden, holzartige Pflanzen. Seine Höhe beträgt selten mehr als 6 oder 7 Meter. Die gebräuchlichsten sind: Palo Piche, Calafate, Cichay, Chacay, Cotro, Caqui, etc. Sowohl Myrte als auch Notro können je nach Bedingungen ihres Lebensraumes Sträucher sein.

KLETTERPFLANZE (Chusquea culeou): wurzelartige Gräser, hölzern, 4 bis 6 Meter hoch mit festen Rohren. Die Blätter sind starr und lanzettförmig. Seine Frucht ist ein Cariopse. Die Kletterpflanze ist eine immergrüne Pflanze. Nach der Blüte und Fruchtzeit stirbt die Pflanze. Sie pflanzt sich mit Samen und Wurzelstöcken fort. Es ist ein "führender Bewohner" der andinen Zone Patagoniens.

MUSKATROSE (rosa eglanteria): es ist eine Strauchrose, aus europa stammend; sie hat sich weiträumig in der ganzen andinen Region Patagoniens verbreitet und kommt reichlich in den Nationalparks Lanín, Nahuel Huapi, Los Alceres und Puelo vor. Es ist hier auch erwähnenswert , dass der Grossteil der Bevölkerung von Bariloche und auch die Touristen Produkte gebrauchen, die aus der Muskatrose hergestellt wurden: Süssigkeiten, Tee, Öl, Kosmetikprodukte etc. Auch die grosse Anzahl und Auswahl an verschiedenen Rosengärten beruht auf der Wurzel der Muskatrose.


BUNTE STRÄUCHER

TAIQUE: es ist ein Strauch der zwischen 80 cm und 2 m gross wird. Er besitzt lederartige Blätter und röhrenförmige Blüten in grellem rot und gelb. Dieser Strauch ist in den Nationalparks von Lanín und Nahuel Huapi zu finden. Beim Berg Tronador, bevor man zum Ventisquero Negro gelangt, kann man auf der rechten Seite des Weges einige Exemplare bewundern. Wenn man Glück hat und in der Blütezeit kommt, vergisst man nie wieder diesen wunderschönen Strauch. Man kann auch einige dieser Sträucher auf der Strecke von Puerto Blest nach Laguria Frías finden.

CHILCO (Fuchsia magnellánica): DIESER Strauch wächst vorliebend bei Bachläufen und Wasserfällen. Es ist eine Spezie, die ursprünglich aus den Wäldern der andinen Region Patagoniens stammt. Sie besitzt hängende Blüten mit roten Kelchblättern und bronzefarbenen oder dunkelvioletten Blütenblättern. Während des Sommers kann man sie auf fast allen Routen und touristischen Strecken, blühen sehen.

PAÑIL (Buddleja globosa hope): Es ist ein Strauch, der zwischen 2 und 4 Meter gross wird. Die Blätter sind auf der Aussenseite sehr grün und auf der Innenseite heller. Die Blüten dieses Strauches sind klein und kugelförmig, sehr stark duftend und intensiv gelb. Diese Spezie stammt ursprünglich aus der andinen Region Perus. In Argentinien und Chile heisst er Matico oder Pañil, unter dem letzteren Namen ist er auch in Patagonien bekannt.

MUTISIA: Während der Monate Jänner und Februar kann man die Mutisia in den Bäumen und Sträuchern betrachten. Es ist eine wunderschöne Kletterpflanze, welche mit hilfe ihrer Ranken empor klettert. Die sogenannten Blüten sind von sehr starker oranger Farbe. Man kann sie in den Nationalparks Lanín, Los Alceres und Nahuel Huapi finden. Bitte schneiden Sie keine Blüten ab, denn das schädigt die Pflanze.


FLORA AN CALAFATE


Die Flora des Nationalparks Los Glaciares ist typisch für die andinen-patagonischen Wälder. Diese ist in der Steppe und den umliegenden Wäldern zu finden und breitet sich über eine Fläche von über 79 Tausend Hektar von der Gesamtfläche des Parks aus.

Ca. 260 Tausend Hektar des Parks befinden sich unter einer Eisschicht und sind deshalb frei von Vegetation, weitere 95 Tausend Hektar sind Wasseroberfläche der Seen.

In den Waldgebieten des Parks stehen vorwiegend Lenga und Guindo-Bäume. Bei den Sträuchern ist der Notro mit seinen schönen roten Blüten hervorstechend, sowie der Calafate mit gelben Blüten und violetten Früchten und in den feuchteren Zonen der Sauco del siablo.

Es ist wichtig anzumerken, dass die Wälder der Region um den See Lago Viedma viel weniger studiert wurden als in der Region des Sees Lago Argentino. Auch hier stehen hauptsächlich Lenga-Bäume, die generell keine dichten Waldgürtel formen, sondern sich mit Steppenvegetation abwechseln.

Die dichtesten und größten Wälder befinden sich in den westlichen Tälern, während in Richtung Osten eher die Steppe vorherrscht.

Die Vegetation unterteilt sich in drei klar definierte Regionen:

Wald

Unterhalb der hochandinen Vegetation sind bis zu den Seen die nothofagus-Wälder vorherrschend. Die obere Grenze des Waldes liegt bei einem Durchschnitt von 1000 bis 1100 Metern Höhe. Es gibt drei Arten von nothofagus im Park:

  • lenga (Nothofagus pumilio).


  • ñire (Nothofagus antárctica).


  • coihue oder guindo (Nothofagus betuloides).


  • Unter diesen ist der Lenga-Baum am meisten vertreten und bedeckt von daher in die größte Fläche des Waldes. Diese Bäume sind normalerweise bedeckt von usnea (Moosart), welches im Volksmund "Bart des Alten" wegen seiner langen Zotteln, die von den Stämmen hängen genannt wird.

    Der Lenga-Baum ist weniger kälteanfällig als der Guindo-Baum, auch kann er größere Temperaturunterschiede besser tolerieren. Daher ist der Lenga-Baum sogar in Gletschernähe zu finden, im Unterschied zu den anderen Baumarten. Auch ist die Baumart in den den Tälern der Hochebenen zu finden, wo ständig sehr kalte Winde herrschen.

    Es gibt nur eine Strauchart, die luzuriaga marginata, welche oft an den Ufern der Flüsse oder den unteren Enden der Baumstämme wächst. Die Philesia magallánica hingegen, ein Strauch mit auffälligen roten Blüten, ist nur sehr selten anzutreffen.

    Ab einer Höhe von 500 Metern werden die Wälder dünner und die Bäume sind schlanker und niedriger. Der Sauco-Baum und der Canelo-Baum sind dort nicht mehr vertreten, auch viele Unterholz-Arten fehlen. Hier wachsen dafür vermehrt die Lenga-Bäume. Der Guindo-Baum wächst in einer Höhe bis zu ca. 850-900 Metern, allerdings im Wachstum reduziert zu einer Strauchhöhe, während der Lenga-Baum noch als Gestrüpp bis zu einer Höhe von 1000 Metern zu finden ist.

    Unter den Krautgewächsen findet man die Farne, Moose, Pilze und Blumen wie die topa-topa in Form eines Schuhs und Orchideenarten. Es gibt Arvejillas mit blauen Blüten, die sehr dicht an den Gletschern in großen Teppichen wachsen, sowie die sehr seltene Art der Pinguicula antártica mit violetten Blüten. Hierbei handelt es sich um eine fleischfressende Pflanze, die dank ihrer nitrogenen Substanzen Insekten verdauen kann.

    In den Wäldern der Ostküste am Kanal de los Témpanos, wachsen entweder reine Lenga-Wälder oder Lenga vermischt mit Guindo-Bäumen.

    Auch der ñire-Baum ist häufig in den Tälern anzutreffen, wenn auch nicht der großen Konzentration wie die Lenga-Bäume.

    Steppe

    Die Steppe rings um den Nationalpark Los Glaciares besitzt die spezielle Fähigkeit sich sowohl an die extreme Trockenheit anzupassen, als auch der Kälte und den eisigen Winden zu trotzen. Die Vegetation in Form von Gräsern bildet niedrige und kompakte Bodenbedeckung mit eingerollten, festen Blättern, die mit einer sehr dicken Schutzschicht überzogen sind. Man findet häufig kreisrunde Flecken mit Bodenbedeckung, wie zum Beispiel den neneo.

    In den tieferen östlicheren Regionen sind die Steppenlandschaften mit der Pflanzenart coirón amargo (Stipa app.) und Sträuchern bedeckt.

    Unter den Straucharten ist häufig der Senecio filaginoides und Berberis buxifolia zu finden, während bei den Gräsern die Festuca argentina, Poa lanuginosa und /oder Poa dusenii dominiert, begleitet von einigen anderen Futterpflanzen.

    Hohe Halbwüste

    Befindet sich auf über 1000 bis 1100 Metern Höhe und geht bis zu 1500/1600 Metern Höhe, genau bis zum unteren Ende der permanenten Schneemassen.

    Dort findet man nur noch spärliche Vegetation. Es gibt vorwiegend die Gräserarten xerofíticas und dicotiledóneas in Kissenform, unter letzteren sind die Unterarten Azorella y Bolax häufiger.

    In den Feuchtzonen gibt es kleine Abschnitte dichter Vegetation, wo die Azorella lycopodioides, das Epilobium australe, edas Epilobium nivale, die Alopecurus antarcticus, neben anderen Arten am häufigsten vertreten sind, meist begleitet vom Empetrum rubrum und der Marsippospermun cf reichei.

    An einigen Orten, gleich über der Höhe der geduckten Lenga-Bäume, findet man einen mehr oder weniger dichten Vegetationsgürtel aus Sträuchern, wobei hier der Empetrum rubrum und die Pernettya sp. vorwiegen.

    Im Unterschied zur hochandinen nordpatagonischen Vegetation fehlen viele Arten des Mulinum, jedoch gibt es dafür viele subantarktische Elemente.


    FLORA AN PUERTO MADRYN


    In den ausgedehnten Steppen, die Puerto Madryn umgeben, gibt es eine Vielzahl an Büschen und Sträuchern der unterschiedlichsten Arten, an denen sich alle Naturliebhaber, Kenner und Neulinge, die mit patagonischer Botanik beginnen, erfreuen können.

    Es gibt niedere, stachelige Sträucher mit kleinen Blättern. Sie bilden ein kleines Gestrüpp mit starken und festen Wurzeln.

    Diese Merkmale sind festgelegt aufgrund der klimatischen Bedingungen in dieser Zone. Die Pflanzen müssen sich vor dem Wind schützen und ständigen wassermangel ertragen.

    In der Regenzeit blühen sie spärlich, aber dafür prächtig. Sie speichern auch Wasser für die Trockenzeit.

    Wenn man hier auf Fotojagd geht, kann man viele angenehme Überraschungen finden.

    In der Umgebung von Puerto Madryn und auf einem Grossteil der Halbinsel Valdés findet man die Jarillastaude als vorherrschende Spezie. Die Jarillastaude ist eine Art Strauch, die bis zu zwei Meter gross wird. In Argentinien ist sie von Mendoza bis Chubut verbreitet.

    Es giba zwei verschiedene Typen der Jarillastaude: die "weibliche Jarillastaude" (Larrea divaricata) und die "krause Jarilla" (Larrea nítida). Beide sind holzige Sträucher und sind sich sehr ähnlich. Gewöhnlicherweise werden sie vom Wind gestreift. Sie wachsen verstreut und auf Flächen, wo sich niedrige Büsche und Sträucher entwickeln können.

    Die weibliche Jarillastaude besitzt Blätter von 7 bis zu 15 mm. Diese sind harzig, von olivgrüner Farbe und mit glatten Rändern. Die Blüten sind vereinzelt. Die krause Jarillastaude hat ebenfalls harzige Blätter, aber gezahnte Ränder. Ihre Blüten sind gelb und die Früchte sind Sphäroiden.

    Die alten Völker dieser Zone benützten sie als entzündungshemmendes, wundheilend und anregend.

    Weiters gibt es hier den "Geissenbart" (Prosopidastrum globosum), den "brasilianischen Busch" (Bougainvillea spinosa), den "Piquillín" (Condalia microphylla), den "Algarrobito" (Prosopis alpataco), den "Quilembay" (Chuquiraga avellanedae), und den "Molle" (Schinus johnstoni).

    Letzterer ist ein Strauch von mehr als einem Meter Höhe, mit ganzen, harten und länglichen Blättern und dornigen Ästchen an seinen Enden. Die Früchte dieses Strauches sind kugelförmig von violetter oder blauer Farbe. Es ist üblich, dass sie auch graubraune Kugeln haben, die mit Früchten verwechselt werden; aber in Wirklichkeit sind sie Reaktionen auf ein Insekt, das als Parasit auf ihm lebt.

    Der Quilembay ist ein Strauch, der eine Höhe von 1,5 Meter erreichen kann. Seine Blätter wachsen direkt am Stengel und besitzen eine stachelige Spitze. Seine Blüten sind von gelber Farbe und verwandeln den Wald im Dezember in ein glodenes Meer. Es ist eine Spezie, die in dieser Zone sehr zahlreich vorkommt.

    Der Piquillín ist ein stacheliger Strauch mit verkleinerten und elliptischen Blättern. Er besitzt gelbe Büten, die keine Blütenblätter haben. Seine Früchte haben ovale Form und sind gelb, rot oder schwarz, je nach ihrem Reifegrad.

    In dieser Zone wird der Algarrobito nicht höher als 1,5 Meter. Ein bedeutendes Merkmal dieser Spezie ist, dass sie unterirdische Äste besitzt, aus welchen Äste spriessen, die in die Luft ragen. Sie besitzt Dornen, die bis zu 6 Zentimeter lang werden können. Ihre Blüten sind gelb.

    Der "Botón de Oro" ist ein immergrüner Strauch von niedriger Höhe (0,30 bis 0,80 mm). Er erreicht keine holzige Entwicklung. Er besitzt grosse, glänzend grüne Blätter mit angesägten Rändern und harzigem Aussehen.

    Er hebt sich von den anderen durch seine Blumen mit gelber Farbe ab, die sich in grossen Bündeln sammeln (mehr als 5 cm Durchmesser). Diese Spezie ist in ganz Patagonien weit verbreitet, besonders auf sandigen Böden.

    Der brasilianische Busch besitzt sehr viele Äste und ist stachelig. Er erreicht eine Höhe von 2 Meter. Ein Merkmal dieses Busches sind seine Stacheln. Die Blätter sind klein und die Blüten sind weiss - gelblich.

    Das Eisenkraut ist ein Strauch von 1,80 Meter Höhe, obwohl er in vielen Regionen niedriger ist und als Nahrung für Schafe dient.

    Üblicherweise kann man diesen Strauch zwischen Büschen finden, die nicht als Futter dienen.

    Er blüht in den Frühlingsmonaten von September bis November. Seine Blumen gruppieren sich in dichte Bündel am ende der Äste. Die Farbe der Blumen ist orange und blassgelb.


    DIE FLORA VON FEUERLAND


    Aufgrund der Lage des argentinischen Patagoniens an sich, ist die Flora weder zahlreich noch überragend. Es gibt die folgenden Spezies, meistenteils baumähnlich:

    Moore

    Eine der Charakterista der Wälder von Ushuaia sind die Moore (Sphagnum magellanicum), welche sich aus Vegetationsresten zusammensetzen, hauptsächlich aus Biophyten (Torfe).

    Die Moore haben eine enorme Kapazität der Wasseraufnahme, was auf die absorbierenden Fähigkeiten des Torfs Sphagnum zurückzuführen ist. Deshalb sind die Moore aktive Schöpfer der umgebenden Luftfeuchtigkeit.

    Unter den Mooren können wir die das weiße Torfmoor (musgo Sphagnum) unterschieden, welches hauptsächlich als Brennstoff und Bodenzusatz verwendet wird. Diese Moosart wird seit mehr als 150 Jahren kommerziell verwertet. Die Nachfrage nach Moos als Brennstoff hat in vielen Ländern zugenommen aufgrund der Energiekrise.

    Lenga (Nothofagus pumilio)

    Laubbaum mit asymmetrischen und glänzenden Blättern, die vor dem Abfallen von intensivem Rot über Gelb zu Braun wechseln. Wenn diese Bäume im Herbst beginnen, ihr Laub abzuwerfen, wird die Landschaft zu einem bunten Spektakel einmaliger Schönheit.

    Sauerkirschbaum - Guindo (Nothofagus betuloides)

    Auch genannt "Cohiue", mit kleinen länglichen immergrünen Blättern. Kann bis zu 30 Meter hoch werden mit einem Durchmesser von bis zu 1,20 Metern. Wächst in steinigem, dünnen Boden und wächst strauchähnlich geduckt.

    Araukanische Buche - Ñire (Nothofagus antártica)

    Asymmetrische gezahnte glänzende Blätter. Strauchähnlich, wächst sowohl in nassem als auch in trockenem Boden.

    Calafate (Berberis buxifolia)

    Stark verzweigter Strauch mit vielen Stacheln. Herausstechend durch seine vielen kleinen gelben Blüten, die sich zu köstlichen, bläulich-schwarzen Früchten entwickeln.

    Michay (Berberis ilicifolia)

    Strauch mit intensiv-grünen Blättern. Immergrün. Vor Ende des Winters beginnt die Blüte in orangen Tönen, während seine bläulichen Früchte im Herbst reifen.

    Mata Negra (Chilliotrichum diffusum)

    Strauch mit Blüten, die kleinen Margaritten ähneln, die bis zum Herbst blühen. Immergrün, wächst sowohl im Tal als auch in den Bergen. Chaura (Pernettya maconata)

    Stark verzweigter Strauch mit Blättern, die in Stacheln enden. Kleine weiße Blüten in Form von Glöckchen, die später zu intensiv-roten Früchten werden. Blüht und gibt Früchte zwei Mal im Jahr. Wächst an der Küste und an hellen trockenen Stellen.

    Frutilla de Magallanes (Rubus geoide)

    Wächst an Stellen, die eine gewisse Feuchtigkeit unter dem Schutz eines Stammes sichern. Diese köstliche rote und sehr süße Frucht ist der Brombeere sehr ähnlich. Meist halb vergraben und bedeckt von den kleinen Blättern der Pflanze selbst.

    Drosera (Dosera uniflora)

    Diese insektenfressende Pflanze ist zwischen 4 und 5 mm groß. Seine rötlichen Tentakel sondern eine klebrige Flüssigkeit ab mit der die Insekten angelockt und gefangen werden. Wächst nur in sehr feuchten Gebieten und blüht im Dezember und Februar.



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