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Fauna
an Bariloche
Fauna
an Calafate
Fauna an Puerto Madryn Fauna
an Ushuaia

FAUNA AN PATAGONIA

FAUNA AN BARILOCHE


Im dichten Wald versteckt befindet sich die Tierwelt der Region von San Carlos de Bariloche. Aufmerksame Besucher entdecken Spuren des Vorhandenseins dieser.

Einer der sinnbildlichsten Vögel Patagoniens in Argentinien ist der majestätische Kondor. Man kann sie beobachten, wenn sie die hohen Bergspitzen umfliegen und in der Luft ihre Kreise ziehen. Von unten kann man sie erkennen, da sie mit Ausnahme ihres weissen Halses komplett schwarz sind.

Man kann aber auch Gabelhirsche, Pumas, Füchse, Zwerghirsche und Spechte beobachten. Dies sind einige der stillen Bewohner dieser Region.

Gegen Osten öffnet sich eine Landschaft mit halbtrockenen Hochebenen aufgrund der geringeren Niederschläge. Hier herrscht völlig die Steppe Patagoniens vor. Es ist das Reich der gelb- und orangefarbenen Weiden, typisch für die östlichen und feuchten Regionen der Steppe. Dort leben Füchse, Pumas und Guanacos, gemeinsam mit Raubvögeln wie der Sperber und der bunte Falke. Sie bilden die für diese Gegend typische Tierwelt.

An den Felshängen einiger Inseln des Sees Nahuel Huapi gibt es eine Poblation von Comoranen. Dies ist eine Besonderheit, da diese Spezie bevorzugt am Meer lebt. Es werden häufg auch Möwen (Gaviota cocinera) beobachtet, die den Booten folgen.

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Eine typische Spezie der Fauna dieser Region ist der Huillín, ein fleischfressendes Säugetier, dessen Hauptpoblationen in Argentinien in diesem Nationalpark zu finden sind. Es ist ein heimischer Otter, der die Ufer der Seen, Lagunen, Flüsse und Bäche bewohnt. Er hat einen langen Körper und kastanien farbenes Fell mit orangem oder rotem Schimmer. Seine Pfoten sind kurz und der Schwanz lange.

Eine weitere interessante Spezie ist der Tuco - Tuco colonial. Es ist ein Nagetier, das in unterirdischen Schlupfwinkel wohnt. Seine natürliche Verbreitung ist auf den Nationalpark Nahuel Huapi beschränkt.


FAUNA AN CALAFATE


Der Nationalparks Los Glaciares beherbergt eigene Arten der subantarktischen Wälder und des Steppengebiets. Hierbei ist besonders das Vorkommen von Kondoren, Adlern (águila mora), des Choiques, des Guanacos und des Pumas, unter anderem zu erwähnen, neben der reichen Vogelwelt.

SÄUGETIERE

Die Informationen über die Säugetiere dieser Region ist limitiert, bestehend aus einer Liste der Parkhüter und älteren Studien, die hauptsächlich mittlere und große Säugtiere nebst der Grunddaten über diese Arten erfasst haben.

Neben den oben erwähnten Arten ist ebenfalls der europäische Hase, der Rotfuchs und in bedeutend geringerer Anzahl der Silberfuchs, die Bergkatze gato montés und die Savannenkatze zu finden.

Der Parrk ist ein Ort für die restlichen und vereinzelten Arten und Familien des Gabelhirsches huemul (Hippocamelus bisulcus). Eine neuere Studie über dieses Geweihtier hat ergeben, dass sich eine wichtige Kolonie dieser Tiere im Tal des Flusses Mascarello un din der Zone westlich des Sees Lago Viedma, zwischen Laguna Viedma und Seno Moyano (Canal Viedma) niedergelassen hat.

Manchmal kann man auch den chinchillón anaranjado (Lagidium wolffsohni) erhaschen, eine sehr seltene und sehr begrenzt verteilte Art.

Die wilden und einstigen Haustierarten wie Pferde und Kühe sind auch zahlreich vertreten, vor allem letztere in einigen Zonen.

Eine der wichtigsten Säugetierkolonien ist die der Pferde, von denen ca. 15 Tausend Exemplare nur allein in der Zone der Gabelhirsche im Tal Valle Mascarello leben. Diese Situation wird von den Verständigen in diesem Thema als ein Problem gesehen. Kontrolliert man das ungebremste Wachstum der Pferde, so haben die Pumas ein leichtes Spiel mit den Hirschen.

VÖGEL

Die registrierten Informationen über die Vogelwelt des Parks sind noch sehr frisch, meist stammen die Informationen aus den Jahren nach 1980. Sie sind ziemlich komplett. Bis zum heutigen Tage wurden in Park um die 100 Vogelarten registriert.

Unter dieser sehr wichtigen Vielfalt befinden sich einige Arten, die unter Artenschutz stehen, so zum Beispiel der choique oder ñandú petiso (Pterocnemia pennata), der Kondor (Vultur gryphus), die Ente de los torrentes (Merganetta armata), der carancho blanco (Polyborus albogularis) und der yal austral (Melanodera melanodera).

Weiterhin gibt es eine sehr wichtige und große Kolonie von Adlern águila escudada (Geranoaetus melanoleucus), die sich hauptsächlich in der Nordhälfte des Parks aufhält. Auch die Flüsse Fitz Roy und De las Vueltas sind für die Enten pato de los torrentes von großer Wichtigkeit, in der Nähe dieser Flüsse findet man eine ansehnliche Gruppe und ganze Familien, die dort ganzjährig verweilen.

Einige, nur spärlich vertretene Arten in dieser südlichen Region der Erde leben in den Feuchtgebieten des Parks, so findet man dort den tordo de ala amarilla (Agelaius thilius) und die viudita pico de plata (Hymenops percpicillata.

Diese Vogelarten wurden beobachtet in der Region der Bahía Túnel del Lago Viedma, im Norden des Nationalparks, und in den Lagunen von Puerto Bandera, auf dem Provinzgebiet an der Grenze des Parks.

Auch verdient die Präsenz und der Nestbau des ostrero overo oder austral (Haematopus leucipodus).an den Ufern und Lagunen des Nationalparks unsere Aufmerksamkeit.

FISCHE

In den Seen und Lagunen rund um El Calafate, vor allem in den Seen Argentino und Viedma, findet man zwei eingeführte Lachsarten: Die Regenbogenforelle (Onchorhynchus mikiss) und die Seeforelle (trucha de lago, Christivomer namaycush).

Weitere registrierte Arten sind:

  • Puyen
  • (Galaxias maculatus) im See Lago Argentino.

  • Perca
  • (Percichthys vinciguerrae) in den Seen Lago Argentino und Lago Viedma.

    Außer den bestätigten Arten kann man von weiteren, noch nicht registrierten Arten ausgehen, die in den benachbarten Ufern zu finden sind.


    NATUR IN PUERTO MADRYN


    FAUNA

    Puerto Madryn ist ein natürliches Reservoir für verschiedenste Spezien der Fauna. Hier und auf den verschiedenen Halbinseln und Plätzen entlang der Küste haben wir Gelegenheit den australen Wal (Südkaper), Schwertwale, Seeelefanten oder Seelöwen zu beobachten.

    In dem natürlich geschützen Gebiet der Halbinsel Valdés, ein natürliches Erbe der Menschheit, 100 Kilometer von der Stadt entfernt, wird das Beobachten des austalen Wales zu einem einzigartigen Ereignis. Wenn man Glück hat, kann man auch einen Schwertwal bewundern.

    Während der verschiedenen Ausflüge kann man auch die Fauna an Land beobachten; Guanacos, Choiques, Pampashasen und graue Füchse haben hier ihren natürlichen Lebensraum. Auf unwirtlichen Wegen fährt man tief in die Steppe hinein und kann hier seine Kenntnisse über die patagonischen Landschaften vertiefen, indem man an verschiedenen Lehrspaziergängen mit erfahrenen Guides teilnimmt.

    DER SÜDLICHE WAL / DER SÜDKAPER (Eubalaena australis)

    Die beiden Golfe, welche die Halbinsel Valdés umgeben, der neue Golf und der Golf von San José, bieten ideale Bedigungen für die Wale, um sich hier fortzupflanzen und ihre Jungen zu säugen.

    Zwischen den Monaten Juni und Dezember sind diese Giganten Herren des südlichen Atlantiks.

    Wenn man in den tiefblauen Gewässer schwarze Flecken wahrnimmt, dann ist dies ein Zeichen dafür, dass die Wale angekommen sind. Man muss sich auf ein unvergleichbares Schauspiel während der nächsten sieben Monate vorbereiten: man kann Wale im Ozean und auch Mütter mit Jungwalen beobachten.

    Jährlich treffen sich hier an die 600 Exemplare, obwohl die Poplation im Bereich der Halbinsel Valdés auf 1200 Tiere geschätzt wird.

    Der Südkaper (Eubalaena australis) wurde durch das Gesetz 23094 zum natürlichen Monument erklärt. Seine aktuelle Poplation, die sich auf allen Meeren der südlichen Hemisphäre mit gemässigten und subantarktischen Gewässer verteilt, beträgt nicht mehr als 4000 Tiere.

    Es sind Wale / Cetaceas, die zu der Familie der Glattwale gehören, welche anstelle von Zähnen, Hornfalten oder eine Art von Bart besitzen.

    Die meisten Wale verfügen über Rillen am Bauch und eine Rückenflosse. Dem südlichen Wal (Eubalaena australis) fehlt aber beides. Sein Kiefer ist lang und eng, deshalb nimmt sein Kopf fast ein Viertel der gesamten Körperlänge ein.

    An einigen Stellen seines Kopfes hat er einen Komplex von Hornhaut. Dort siedelt sich eine beträchtliche Zahl an Schalentieren an.

    Der Südkaper ist den beiden Arten des Nordkapers (atlantischer und pazifischer) sehr ähnlich. Die Färbung ist hellbraun bis blauschwarz. Besonders auffällig sind die individuellen hornigen Hautwucherungen, wobei die auf der Schnauzenspitze befindliche Kappe oder Mütze ein typisches Merkmal für die Gattung Eubalaena ist. Nach den Damenhauben des 18. Jahrhunderts wird diese besonders auffällige Wucherung auch Bonnet genannt. Ein leichter Unterschied zu den nördlichen Vertretern dieser Gattung besteht in der Kopfform und in der grösseren Anzahl an Hautwucherungen im oberen Bereich der Unterlippe.

    Eines der hervorragensten Merkmale dieses Wales ist die Art wie er ausatmet: beim Ausatmen schiessen zwei Wasserfontänen in Form eines "V" in die Höhe. Diese V kann man in einer Entfernung von mehreren Kilometern noch sehen.

    Seine Nahrung besteht grösstenteils aus krustenartigen Plankton.

    Diese Walart bringt alle drei Jahre ein Junges zur Welt. Die Trächtigkeit beträgt 12 Monate und der kleine Wal wird zwei Jahre lang gestillt.

    Die Jungwale sind bei Geburt zwischen 3,0 und 5,5 Meter gross. Ihr Gewicht beträgt ca. 3 Tonnen. Während der ersten zwei Monate wachsen sie 35 mm pro Tag. Die Grösse eines erwachsenen Tieres beträgt zwischen 12 und 16 Meter. Ihr Gewicht schwankt zwischen 50 und 55 Tonnen.

    Der Beginn ihrer Reife liegt bei 7 und 17 Jahren. Die Weibchen erreichen mit einer Länge von 13 Metern ihre sexuelle Reife. Bei den Männchen ist die Länge geringer.

    Eine Kuriosität im Leben dieser Säugetiere ist ihre Ernährung. Sie erhalten ihr Gewicht auf Basis einer mikroskopischen Nahrung, die durch den Bart, der sich um den Mund befindet aufgenommen wird. Die Wale haben keine Zähne sondern einen Bart, mit dem das Plankton in den Mund befördert wird, wenn dieser sich mit Wasser füllt.

    In Argentinien wird diese Walart seit 1935 geschützt. Seit 1946 gehört Argentinien zum internationalen Komitee für Wale. 1994 wurde in Mexiko die 46. Versammlung der CBI abgehalten, wo die Richtlinien für den Schutz der südlichen Wale festgelegt wurden.

    Die Beobachtung von Walen

    Die Beobachtung von Walen ist ein unvergleichbares Erlebnis. Man fährt mit einem Boot eine Stunde lang auf das offene Meer hinaus und kommt den Tieren bis auf einige Meter nahe.

    Man darf die Tiere allerdings nur beobachten. Es ist verboten sie zu berühren oder sich ihnen zu sehr zu nähern. Es auf jeden Fall sehr beeindruckend diese riesigen Tiere im Meer zu bewundern.

    Die meisten Boote, die diese Art von Ausflügen unternehmen, starten vom Hafen des kleinen Ortes Puerto Pirámides.

    Das Abenteuer beginnt, wenn man von der Küste weg ins offene Meer hinaus fährt, bis man auf Wale stösst.

    Wenn man die Küste entlang fährt, kann man auch Kolonien von Komoranen und andere Exemplare der reichen Vogelwelt an der Küste beobachten. Den ersten Halt macht man normalerweise bei La Lobería, wo es ca. 2000 Exemplare von Seelöwen gibt.

    Nach einigen Minuten Fahrt erreicht man die Stelle, wo sich die riesigen Meeressäugetiere befinden. Hier können sich die Teilnehmer der Tour an diesem Naturschauspiel erfreuen. Die Wale schwimmen neben dem Boot und man kann das laute Geräusch des Wassers vernehmen, wenn die Tiere auf die Oberfläche des Wassers schlagen. Nun wird der Motor des Bootes abgeschaltet, um das Tier nicht zu stören. Man ist nun für einige Momente eins mit der Natur.

    Die Wale schwimmen so nahe am Boot, dass man sie beinahe mit der Hand berühren kann. Sie schwimmen nun direkt entlang des Bootes. Es ist ein sehr beeindruckendes Wesen. Von Zeit zu Zeit stösst es einen Ton aus, der von den Lauten des Windes begleitet wird.

    Saison der Walbeobachtung

    Die Saison der Walbeobachtung an den Küsten von Puerto Madryn in der Provinz von Chubut, ist von Juni bis Dezember. Die besten Möglichkeiten die Wale zu sehen, bestehen im September und Oktober.

    Die Beobachtung der Südkaper ist ein wunderbares Schauspiel, das sich Jahr für Jahr wiederholt. Das Abenteuer beginnt, wenn man bei Puerto Pirámides startet. Es gibt sechs Agenturen, welche über Genehmigungen verfügen, diese Art von Ausflügen durchzuführen. Sie halten sich strikt an eine Reihe von Regeln, die aufgestellt wurden, um das natürliche Verhalten der Wale nicht zu beeinflussen.

    Einschränkungen

    Das Übermass an Tauchern und Booten in dieser Region haben die örtlichen Behörden der Provinz Chubut dazu veranlasst, den Bootsverkehr und die Taucherei in der Saison der Wale einzuschränken.

    Die Entscheidung war drastisch: Tauchen und Ausflüge zur Walbeobachtung sind in den geschützten Gebieten verboten.

    Sowohl Fischer als auch Taucher müssen auf das Service von Agenturen oder Führern mit Genehmigungen zurückgreifen, um ihre Aktivitäten durchführen zu können. Oder, wenn zum Beispiel ein Wal an der Stelle auftaucht, wo man gerade taucht oder fischt, dann müssen diese Aktivitäten abgebrochen werden.

    Das Tauchen von der Küste aus ist nur ohne Sauerstofftanks erlaubt und in mindestens 100 Meter Entfernung von den geschützten Spezien.

    Die Sporttaucher müssen sich auch bei der Kontrollstelle von Istmo Florentino Ameghino registrieren. Dort werden sie über die bestehenden Regeln informiert und sie müssen eine Art Vertrag unterzeichnen. Ausserdem müssen sie sich bei der Präfektur Naval mit Sitz in Puerto Pirámides registrieren.

    DER MAGELANPINGUIN

    1979 gründete die Provinz Chubut ein Reservat mit 21 Hektar in Punta Tombo, 181 Kilometer von Puerto Madryn entfernt, mit dem Ziel die Magelanpinguine (Spheniscus magellanicus) zu schützen.

    Dort befindet sich eine der artenreichsten Kolonien an Seevögeln der Welt und die grösste kontinentale Kolonie von Pinguinen ausserhalb der Antarktis. Es gibt hier mehr als 500 000 Vögel zwischen den Monaten September und April.

    Die Pinguine errichten ihre Nester unter Büschen, in Höhlen und auch auf offenen Plätzen. Die Höhlen befinden sich grösstenteils in Gebieten in Küstennähe, wo es einfacher ist den Boden umzugraben. Jahr für Jahr pflegen diese Vögel an den selben Plätzen zu nisten.

    Die Männchen sind manchmal grösser und besitzen gröbere und längere Schnäbel als die Weibchen. Beide verteidigen das Nest, brüten die Eier und ernähren die Küken mit Fischen und Tintenfisch.

    Den Grossteil ihres Lebens verbringen die im Meer und schlafen auch darin. Im Winter können sie in den Norden bis nach Rio de Janeiro (Brasilien) gelangen. Die Reise führt über eine Distanz von 3000 Kilometer. Ihr Geschwindigkeit beim Schwimmen beträgt 8 Kmh. Sie benützen dabei ihre Flossen als Antrieb und die Pfoten zum Steuern. Im Februar kann man tausende von enormen Jungen am Strand beobachten.

    In der Nähe der Küste lauern Jäger wie der riesige Sturmvogel und der Schwertwal, um sich von jungen oder kranken Pinguinen zu ernähren.

    SCHWERTWALE

    Schwertwale (Orcinus orca) sind Säugetiere, die zur Familie der Cetaceos gehören. Im Unterschied zu den Walen besitzen sie Zähne. In der Provinz von Chubut kann man sie hauptsächlich in den Monaten von Februar bis April und von Oktober bis November beobachten.

    Am häufigsten sind sie bei Punta Norte, Caleta Valdés und beim Golf San José bei der Halbinsel Valdés zu sehen.

    Ein typisches Merkmal dieser Tiere ist ihre dominante schwarze Farbe mit Ausnahme des Bauches und einer bemerkenswerten Rückenflosse, die einen weissen Fleck aufweist; dieser wird zur Identifizierung hernagezogen.

    Seine Länge ist zwischen 8 und 9,5 Meter. Das Männchen wiegt 9 Tonnen und das Weibchen ungefähr 5. Seine mächtige Schwanzflosse treibt ihn vorwärts und mittels der Seitenflossen erhält er Stabilität und Steuerung, die er benötigt, wenn er sich der Küste nähert, um sich zu ernähren.

    Er hat aufgrund seiner Ernährungsgewohnheiten, fälschlicher Weise den Ruf sehr gefrässig zu sein (man nennt ihn auch "Mörderwal"). Auf seinem Speiseplan stehen nicht nur Fische sondern auch andere Säugetiere wie Seelöwen, Meeresschildkröten, Robben, Haie und sogar Pinguine.

    Er jagd und teilt danach seine Beute mit den restlichen Mitgliedern seiner Familie.



    DIE FAUNA VON FEUERLAND


    Silberfuchs: Langer buschiger Schwanz, fast einen Meter lang (mit Schwanz), wiegt zwischen 8 und 13 Kg. Der hohe kommerzielle Wert seines Fells und seine natürliche Neugier haben aus dem Fuchs eine leichte Beute für den Menschen gemacht. Steht unter Naturschutz.

    Hase oder Kaninchen: Wurde wahrscheinlich mit der Ankunft der ersten Europäer nach Feuerland gebracht. Der Hase hat sich schnell ausgebreitet. Er besiedelt vor allem offene Felder, wo das kurze Gras sein demografisches Wachstum noch begünstigt hat. Lebt in Höhlen, die untereinander verbunden sind und ist ein soziales Tier, das kleine Gruppen zur Zeit der Fortpflanzung formt, die mit der Zeit des Graswachstums zusammenliegen.

    Moschusratte: Wurde von Kanada aus nach Feuerland gebracht, wo sich der Nager überraschend gut und schnell eingelebt und vermehrt hat. Sein Fell ist kurz, weich und dicht, dunkelbraun glänzend, mit schuppigem dichtem Schwanz. Es handelt sich hierbei um eine eigene Spezies der Moore mit Wasservegetation, kommt aber auch an den Ufern der Seen und Flüsse vor, sowie in geringerer Zahl an den Meeresküsten. Sie bauen ihre Höhlen, indem sie graben und diese mit Pflanzen ausstatten, die nahebei des Wassers zu finden sind. Sie ernähren sich von Pflanzen, Algen und Baum- und Stauchrinden,,die dicht am Wasser wachsen.

    Biber: Die Spezies kam aus Kanada im Jahre 1946 mit dem Zweck, ihr Fell zu kommerzialisieren. Diese halbaquatischen Säugetiere, auch bekannt für ihre erstaunliche Fähigkeit im Höhlenbau, haben eine stattliche Größe: Ein ausgewachsenes Tier wiegt ca. 16 Kg.

    Seewolf mit Haar: Diese Wassersäugetiere gehören zur Familie der Robben, bewegen sich aber im Gegensatz zu ihren Artgenossen (Seeelefanten) mit ihren Vorderextremitäten voran. Die Jungmännchen sind gräulich, mit den Jahren dunkelt die Haut nach und die charakteristische Mähne wächst und wird dichter.

    Sie erreichen bis zu 300 Kg und können zwischen zwei und drei Meter lang werden. Die Weibchen sind grau oder hellgelb, was sich im Alter in bräunlich wandelt. Ihr Gewicht liegt bei 160 Kg und die Länge zwischen einem und anderthalb Metern. Zur Paarungszeit wächst die Kolonie zu einem Heer an, während der Fortpflanzungszeit formen sich mehrere Winterkolonien, die nichtweit weg liegen von ihrem Sommerrevier. Ihre Paarungszeit beginnt im Dezember mit der Ankunft der großen Männchen, auch genannt "Sultane". Danach kommen die Weibchen und es werden verschiedene "Harems" gebildet.

    Vogelwelt Von den 198 bekannten Vogelarten in Feuerland, zusammenfasst in 44 Familien, sind 116 Nestbauer (Zugvögel), 31 wiederkehrende Besucher (Sommer-, Winter- und Jahresvögel), 43 unregelmäßige Wiederkehrer, 7 temporär nicht klar regional definierte Vögel und zwei bereits ausgestorbene. Aus den ersten beiden Gruppen (Nestbauer und regelmäßige Besucher) setzt sich die Zahl der Vogelwelt des Ortes zusammen; Zusammen 146 Arten.

    Pinguin Barbijo: Flugunfähige Wasservögel. Robuster Körperbau, kompaktes und wasserdichtes Federkleid, die Flügel umgeformt zu steifen Flossen und gespreizte Füße weit hinten am Körper. Blauschwarz am Rücken und weißer Bauch. Weißes Gesicht mit schwarzer Linie, die bis zur Kehle reicht wie ein Latz. Schwarzer Schnabel und rosa Füße. Bleibt längere Zeit an Land, zur Fortpflanzung und Mauser. Bauen Nester in Kolonien und legen 1 bis 2 Eier.

    Silberner Sturmvogel - Petrel Plateado: Im Fluge kann dieser Vogel leicht mit der Kochmöwe verwechselt werden wegen seines Profils und der Art zu Fliegen. Im offenen Meer unterscheidet ihn sein Schwebeflug in Halbkreisen und sein blasses Federkleid von anderen Sturmvögeln. Am Bauch perlgrau. Rosafarbener Schnabel mit schwarzer Spitze und bläulichem Nasenflügel. Im Winter kommen große Gruppen zum Kanal del Beagle hinein bis zur Bahia de Ushuaia.

    Kormoran Imperial: Im Sommer und Herbst pflegt dieser Vogel einen weißen Fleck auf dem Rücken zu haben, welcher mit dem blauschwarzen Rücken kontrastiert. Die Kehle, die Wangen und der restliche Bauch sind weiß. Sein brauner Schnabel hat einen gelben Ansatz, bräunliches nacktes Gesicht mit blauer Augenumrandung. Rosafarbene Füße. Baut Nester aus Algen, Lehm und Kot in Form eines umgedrehten Kegels.

    Graukopf-Gans: Bei dieser südamerikanischen Gänseart haben Männchen und Weibchen das gleiche Aussehen. Der Kopf und der Hals sind grau; die Brust und der Rücken sind kastanienrot. Der Rest des Körpers ist gräulich, der Schwanz und der Schnabel schwarz, der Bauch weiß und die Füße orange. Sie ernähren sich von Gras und Algen.

    Gemeine Dampfente: Korpulent und flugunfähig, bewegt sie sich schnell auf dem Wasser mit den Füßen vorwärts, wobei sie das Gleichgewicht mit den Flügeln hält. Exzellente Taucher, ernähren sich von Krusten- und Schalentieren. Sie sind grau, am Bauch weiß. Oranger Schnabel mit schwarzer Spitze und gelbe Füße. Die Geschlechter unterscheiden sich nur wenig. Das Männchen hat einen helleren Kopf und schwarze Linien an den Augen. Das Weibchen hat einen dunkleren Kopf und Hals mit bräunlichen Wangen. Ihre kurzen Flügel erreichen den Schwanz nicht.

    Kleiner Rotschwanzadler: Schwarzbraun auf dem Rücken und ocker mit braunen Tupfen am Bauch. Breiter rötlicher Schwanz mit neun schwarzen schmalen Streifen, die in einem weißen Punkt enden. Ein geborener Jäger kleiner Nagetiere und Hasen.

    Wanderfalke: Fliegt sehr schnell in gerader Linie. Er jagt sehr selten in typischer Falkenmanier und jagt ausschließlich Vögel. Der Rücken ist dunkelgrau, an den Seiten ocker-weißlich mit schwarzen Strichen und Punkten. Er hat eine schwarze Krone und einen schwarzen Schnurrbart, die mit der weißen Kehle kontrastieren. Der Schwanz ist schwärzlich, in braun auslaufend.

    Kochmöwe: Weiß mit schwarzem Rücken. Schwarze Flügel oben mit äußerem weißen Rand, innen weiß mit schwarzen Punkten, die in Grautönen bis zu den Achseln gehen. Der Schnabel ist gelb mit einem roten Punkt am Oberkiefer. Die Füße sind ebenfalls gelb.

    Landeule: Vorwiegend tagaktiv, pflegt sie alleine zu fliegen und zu jagen mit ihrem typischen Flug "flameado" auf niedriger Höhe mit nur leichten Flügelschlägen. Der Rücken ist hellbraun mit schwarzen und ockerfarbenen Flecken. Der Bauch ist ockerfarben mit braun durchmischt. Sie hat kleine gelbe Augen mit schwarzer Umrandung und schwarzem Schnabel, die mit dem weißlichen Gesicht kontrastieren.


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