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Wir weisen darauf hin, dass alle Reisen während der Hochsaison (von Oktober bis Ende März) mindestens 30 Tage im voraus gebucht werden müssen

Trekking
an Bariloche
Trekking
an Calafate
Trekking
an Puerto Madryn
Trekking
an San Martin de Los Andes
Trekking
an Ushuaia

ABENTEUER AN PATAGONIEN

TREKKING AN BARILOCHE


In San Carlos de Bariloche und Umgebung hat der Besucher ausgezeichnete Möglichkeiten auf paradiesischen Wegen zu wandern.

Unterwegs lernt er mit jedem Schritt verschiedenste, dichte Wälder, tiefe Täler, Spitzen von majestätischen Bergen, Orte von unbeschreiblicher Schönheit kennen, die er niemals vergessen wird.

Der Hauptziel der Wanderungen ist versteckte Landschaften, panoramische Punkte und andere Plätze zu finden, die nicht mit dem Fahrzeug erreicht werden können: es ist der Wunsch die Natur pur und hautnah erleben zu können.

Ausserhalb von Bariloche gibt es ein weites Netz von Hütten und Pfaden. Ein Grossteil davon wurde vor Jahrzenten vom Club Andino Bariloche, einer der ältesten Bergvereine Südamerikas, errichtet.

Einige der Wanderungen beginnen in den Wäldern und führen weiter bis zu den felsigen Bergspitzen, andere beginnen bereits an den Hängen der Bergketten. In jedem Fall bieten die Wanderungen Ausblicke auf die herrliche Landschaft der Anden.

Die Ausflüge, die für alle geeignet sind, führen hauptsächlich in Berge, deren Höhe zwischen 1900 und 2200 Meter schwankt. Für die Liebhaber der schönen Wälder Patagoniens gibt es ebenfalls Ausflüge, deren Betonung auf dem Kennenlernen der lokalen Pflanzenwelt liegt.

Es gibt verschiedenste Wanderungen durch die Berge, Wanderungen zu den Hütten oder von Hütte zu Hütte, und schliesslich auch längere Ausflüge mit Camping.

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Bei den zuletzt erwähnten wandert man zu Berghütten, welche über eine einfache Konstruktion und Ausstattung wie Gemeinschaftsschlafsaal, Küche, Esszimmer und Bad verfügen.

Um dorthin zu gelangen, wandert man auf Wegen und Pfaden durch die Wälder und Berge.

Im Moment gibt es sieben Hütten in der Umgebung von Bariloche. Jede verfügt über eigene Charakteristiken und unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, um dorthin zu gelangen.

Für all jene, die ruhigere und weniger schwierige Optionen suchen, gibt es Wege, wo man die Wälder der Region bewundern kann und herrliche Panoramablicke auf die Landschaft hat.

Die Trekkingausflüge richten sich nach den Vorgaben und Interessen der Wanderer. Es gibt Wanderungen, die ein paar Stunden dauern und andere, welche sich über mehrere Tage erstrecken. Die Auswahl hängt natürlich auch von der körperlichen Verfassung der Teilnehmer ab. Fast alle Trekkingtouren sind anstrengend und werden Personen, die nicht über geeignete körperliche Kondition verfügen, nicht empfohlen.
Bei den Flüssen Manso und Limay werden Wanderungen mit Ausrüstung und erfahrenen Guides organisiert. Die Schwierigkeitsgrade befinden sich zwischen II und V (der schwierigste Grad).

Die beste Jahreszeit, um Trekking in San Carlos de Bariloche zu machen, ist von November bis April und hängt von günstigen klimatischen Bedingungen ab.

Wenn der Wanderer ein Anfänger auf diesem Gebiet ist, dann sollte er wissen, dass er NICHT alleine starten darf, ohne professionellen Bergführer, oder, wenn er es vorziehen sollte, kann er sich einer Gruppe des GEDA (geführte Gruppe des Club Andino Bariloche) anschliessen. Der Bergverein organisiert seit 18 Jahren Trekkingtouren.

Bitte vergessen Sie nicht, dass die sicherheitsvorschriften eingehalten werden müssen und dass man mehr mit dem Herzen in die Berge geht, als mit den Füssen.


AUSFLÜGE

Berg Bella Vista
Man durchquert einen Wald bis zu einer Stelle, wo praktisch nichts mehr im Wege ist und man freie, spektakuläre Sicht auf die herrliche Gebirgskette der Anden hat. Dieser Ausflug eignet sich vorzüglich für Familien mit Kindern älter als 12 Jahre. Er ist von mittlerem Schwierigkeitsgrad. Ausgeprägter Aufstieg. Der Ausflug dauert zwischen 3 und 4 Stunden.

Berg Ventana
Dieser Ausflug kann von September bis Mai unternommen werden. Von der Bergspitze aus hat man Ausblick auf die Berge Catedral, Ñireco, Blanco und Meta. Es ist eine ausgezeichnete Möglichkeit den ganzen Tag mit der Familie zu wandern. Abenteuerlustige Personen können auch am Rücken der Berge Meta, Confluencia und / oder Pontoneros wandern. Es ist eine einfache Wanderung und dauert ungefähr 3 Stunden.

Berg Catedral
Während dieses Ausfluges fährt man mit dem Sessellift den Berg hinauf. Obern unternimmt man eine Wanderung von 3 Stunden. Dabei werden die Lagune Schmoll und die Lagune Toncek, wo sich auch die Hütte Frey befindet, besucht. Unterwegs geniesst man herrliche Ausblicke. An warmen Sommertagen kann in den Lagunen auch gebadet werden. Mittlerer Schwierigkeitsgrad. Dauer: gesamt 4 Stunden.

Berg Chalhuaco
Es ist ein ideales Trekking, um ausreichend zu wandern und müde zurück zu kehren ohne grosse Odysseen zu unternehmen. Der Weg führt durch den Wald und auch durch felsiges Gebiet. Leichter Schwierigkeitsgrad. Dauer: 3 Stunden.

Berg Tronador
Von unvergleichlicher Schönheit. Man kann mit dem Fahrzeug bis zum Fusse dieses Berges mit einer Höhe von 2000 Meter, gelangen. (80 Kilometer von Bariloche entfernt). Dort können Pferde für einen Teil des Aufstiegs gemietet werden. Nach ca. 3 Stunden gelangt man zur Hütte Otto Mailing. Diese Berghütte befindet sich am Fusse eines Gletschers. Schwierigkeitsgrad zwischen mittel und schwer.

Cruce de los Andes
Diese Wanderung muss mit Bergführern unternommen werden, da dabei hohe Bergspitzen erklommen werden. Dieses Trekking bietet die Genugtuung "fast zu Fuss" die Gebirgskette der Anden überquert zu haben, bei der Grenze zwischen Argentinien und Chile. Einen Grossteil dieser Strecke legt man zu Fuss zurück; es gibt auch Abschnitte, wo mit Booten gefahren wird, um die Seen zu überqueren und mit dem Bus, um das chilenische Gebiet zu kreuzen. Es ist ein sehr herausforderndes Abenteuer, teils wegen der Länge (insgesamt 14 Tage), und teils wegen der körperlichen Anstrengung, die der Besucher während der Wanderung unternehmen muss. Man kann aber auch eine kürzere Strecke für diese Wanderung wählen, die weniger Tage dauert. Pro Tag werden ungefähr zwischen 5 und 8 Stunden gewandert.

Berghütte Otto Meiling und Berg Tronador
Dieser Ausflug beginnt in der Pampa Linda ( ungefähr 90 Kilometer von Bariloche entfernt). Die Spitze des Berges ist Grenze zwischen Argentinien und und Chile.

Wenn man den Fluss Castaño Overo überquert, gelangt man zum Pfad, der über den Pass paso de las Nubes zum See Frías führt. Man folgt dem Weg bis man die Hütte Otte Meiling erreicht, welche vom Bergverein Club Andino Bariloche auf einer Höhe von 2000 Meter errichtet wurde (dies ist die höchste gelegene Konstruktion in Patagonien).

Am zweiten Tag wandert man durch den Schnee des Pico de la Motte (2550 Meter). Anschliessend kehrt man zur Hütte zurück. Am Nachmittag beginnt der Abstieg zur Pampa Linda und danach kehrt man ins Zentrum vom Bariloche zurück.


Hütte Berghof - Berg Otto (1,200 m.s.n.m.)
Es bestehen drei Möglichkeiten, um dorthin zu gelangen: vom Kilometer 1 der Avenida De los Pioneros, vom Kilometer 2, wenn man bei der Strasse Cipresales beginnt oder vom Kilometer 4,5 aus, über die Strasse José Ingenieros.

Die Wanderzeit zu dieser Hütte beträgt 1:30 Stunden. Man muss dabei einen Höhenunterschied von 450 Meter überwinden. Im Berghof können bis zu 40 Personen übernachten und er verfügt über Essensservice und ein Geschäft.

Genauso wie zu den Hütten Neumeyer und López kann man auch hierher mit dem Auto fahren. Eine weitere sehr empfohlene Anreisemöglichkeit ist, mit dem Auto oder mit dem Bus bis zum Kilometer 5 der Avenida de los Pioneros zu fahren; dort befindete sich die unterste Station der Drahtseilbahn des Berges Otto. In den gemütlichen Kabinen der Drahtseilbahn gelangt man in nur wenigen Minuten zur obersten Station, wo sich die drehende Konditorei befindet. Während der Fahrt kann man einen herrlichen Ausblick geniessen.

Anschliessend wandert man auf der Autostrasse abwärts in Richtung des Tales B Melipal. Etwas weiter, durch den Wald, erreicht man die Pisten für nordischen Schilauf und Biathlon, die im Winter viel genützt werden. Dort können wir auch den kleinen Schiort sehen, wo sich die Militärhütte befindet. Im Tal entdecken wir schliesslich den gekennzeichneten Weg zur Hütte Berghof. Hier hatte Otto Meiling, der Vater des argentinischen Andinismus sein privates Familienhaus.

Die Ausflüge führen über die Osthänge des Berges Otto und inkludieren ein Bergmittagessen oder einen typoschen Tee mit Torte am Nachmittag. Es werden die Piedra Habsburg und andere Plätze des Berges besucht. Man kann auch einen Kletterkurs machen.

Die Hütte Berghof verfügt über einen geräumigen Speisesaal, eine Küche und die Vorratskammer und im oberen Stock die Schlafzimmer. Die Hütte ist zum Grössten Teil aus Holz gebaut. Neben dieser befindet sich noch eine weitere, kleinere Hütte mit dem Namen "Tábano". Etwas weiter unten können wir das private Haus von Don Otto Meiling sehen, welches erst vor kurzem in ein Bergmuseum umgewandelt wurde. Von hier aus kann man der Autostrasse entlang, abwärts bis zu Piedras Blancas wandern und weiter nach Bariloche.

Berghütte Cerro López
Der Zugang zu dieser Hütte befindet sich in der Base des Berges López. Das Trekking beginnt beim Arroyo López, bevor man die Brücke überquert, auf der linken Seite und auf der Seite eines Geschäftes beginnt ein sehr viel begangener und gut beschildeter Weg. Er besitzt mehrere starke Steigungen. Nachdem man eine Gegend mit vielen Sträuchern und Büschen durchquert hat, kommt man abermals in den Wald, wo es zu einer Abzweigung kommt. Der linke Weg ist etwas einfacher und sanfter, der Rechte hingegen ist schwieriger und steil.

Zur Hütte López (1600 Meter Höhe) gelangt man nach einer Wanderung von ungefähr 3 Stunden. Diese Berghütte bietet den schönsten Panoramablick auf den See Nahuel Huapi und die umliegende Region. Diese Hütte, mit rosa Anstrich, kann bis zu 100 Personen Unterkunft bieten. Der Aufstieg dauert drei Stunden. In der Umgebung der Hütte kann man interessante Wanderungen zu anderen Gipfeln unternehmen und sogar bis zur Hütte der Laguna Negra gelangen.

Man hat Gelegenheit bis zur La Hoya (1850 Meter) und zum Pico Turista (2050 Meter) weiter zu wandern, wo man selbst im Sommer noch Schnee findet. Auf dieser Höhe hat man bereits die Vegetationsgrenze überschritten und wandert nun in steinigen Zonen. Man überquert Schneefelder, Bergtäler, schöne Stellen aus Basaltstein und beeindruckende Steinmauern, die dieser Berg bietet. Der Gipfel auf 2200 Meter erlaubt einen wunderschönen Ausblick.

Der Abstieg führt denselben Pfad entlang bis man wieder zum Arroyo López gelangt, um von dort aus den Weg zurück nach Bariloche zu nehmen. Die Wanderung zur Berghütte López ist eine der traditionellsten dieser Gegend. Der Ausflug dauert ungefähr drei Stunden und ist nicht sher schwierig.

Da der Weg sehr gut gekennzeichnet ist, kann diese Wanderung auch privat unternommen werden. Man kann aber auch mit einem Allradwagen bis zur Berghütte fahren.


Berghütte San Martín - Lago Jacob
Die Wanderung zur Berghütte San Martín, die am Ufer des Sees Jacob entlang führt, dauert zwei Tage. Sie beginnt in Villa Catedral (bei Robles Catedral oder beim Cable Carril) und führt bis zur Spitze des Berges hinauf. Man folgt dabei ständig dem Weg, der zum Kamm des Berges Catedral geht und zum sogenannten "Fussballfeld" führt. Anschliessend geht es abwärts zum Tal Rucaco.

Danach steigt man wieder bergaufwärts, die Schneide des Brecha Negra entlang. Von dort aus kann man schon die Berghütte und die Lagune sehen. Am nächsten Tag besichtigt man die Lagune Los Témpanos und kehrt anschliessend zur Hütte zurück. Am Nachmittag wandert man durch das Tal Casa de Piedra abwärts, durchquert einen Wald und kreuzt den Fluss Homónimo auf einer Hängebrücke. Schliesslich erreicht man den Posten Bóez und von dort aus den Autoweg, wo der Ausflug endet.

Von der schweizer Kolonie aus kann man ebenfalls zur Berghütte San Martín gelangen. Wenn man die Brücke über den Fluss Casa de Piedra überquert und 500 Meter weiter geht, findet man auf der linken Seite ein Schild, das den Beginn des Wanderpfades anzeigt.

Die Hütte San Martín, am Ufer der Lagune Jakob, befindet sich auf einer Höhe von 1600 Meter. Sie kann bis zu 80 Personen beherbergen. Von hier aus kann man verschiedene Wanderungen und Ausflüge unternehmen. Der Aufstieg zur Hütte dauert sechs Stunden.

Berghütte Emilio Frey
Die Hütte Emilio Frey befindet sich am Fuss des Bergkammes Frey auf einer Höhe von 1700 Meter, am Ufer der Lagune Toncek. Die Lagune ist kalt und ihr Wasser von grünem Schimmer; sie ist umrahmt von felsigen Türmen und Bergkämmen.

Dieser Ausflug dauert 2 Tage und beginnt bei der Villa Catedral. Man fährt mit dem Sessellift bis zur Konditorei der Punta Princesa. Von dort aus beginnt die Wanderung, wobei man zum Kamm des Cerro Catedral läuft. Dieser Ausflug bietet uns immer wieder äusserst beeindruckende Ausblicke auf die Gebirgskette des Nationalparks Nahuel Huapi.

Am Nachmittag führt uns der Abstieg bis zur Lagune Toncek und der Berghütte Emilio Frey. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen beginnt man mit dem Aufstieg zum Pico Bara; anschliessend geht es abwärts, einen Pfad entlang, der uns vorbei an der Berghütte Piedritas zum Tal Van Titter führt und schliesslich weiter bis nach Villa Catedral, wo uns ein Bus zurück nach Bariloche bringt.

Berghütte Italia oder Manfredo Segré - Laguna Negra (1750 Meter) Von der schweizer Kolonie aus, über die Route Nr. 237 kommt man zum Weg, der ungefähr 300 Meter von der Brücke der Provinzroute Nr. 79, die über den Fluss Goye führt, entfernt liegt. Der Beginn ist durch ein Schild gekennzeichnet. Der Pfad ist sehr gut markiert und beschildert.

Die Hütte Italia befindet sich am Ufer der Lagune Negra und am Fusse des Berges Homónimo. Sie kann bis zu 60 Personen beherbergen und verfügt über Küche, Speisesaal und ein Geschäft. Von dort aus kann man zu den Bergen Negro, Bailey Willis und Marino aufsteigen und verschiedene Wanderungen zu den Berghütten López, San Martín und bis hin zur Pampa Linda unternehmen. Der Aufstieg zur Hütte dauert 5 Stunden.

Die Umgebung der Berghütte bilden Berge mit dunklem Gestein. Hier kann man Wanderungen zu anderen Berghütten unternehmen und hat auch die Möglichkeit in den Felsen der Region zu klettern.

Berghütte Neumeyer - Tal des Challhuaco (1250 Meter)
Nur 18 Kilometer vom Zentrum der Stadt entfernt befindet sich ein Tal der Ära Terciaria. Dieses Tal erreicht man auf einem besonderen Weg. Es ist ein erodiertes und abgerundetes Gebiet, ideal zum Erlernen und Praktizieren aller Arten von Aktivitäten in den Bergen. Im Winter wandern mit Schneeschuhen, mit nordischen Schiern, mit Schneetellern oder mit Bergschiern.

Während des ganzen Winters kann man mit Allradwagen in dieses Gebiet gelangen. Mit normalen Autos kann der Besucher bis zur rollenden Wärterhütte fahren. Der Wärter der Hütte passt auf das Auto auf und lädt sie ein zur Berghütte Neumeyer zu wandern oder bestellt ein Allradfahrzeug, um die interessierten Besucher dorthin zu bringen, damit sie an den Aktivitäten der Berghütte teilnehmen können.

Im Sommer können auf sieben gekennzeichneten Pfaden Wanderungen unternommen werden. Es gibt auch Wege für Mountain Bikes. Von November bis Mai kann dieses Gebiet mit normalen Fahrzeugen erreicht werden.

Bei der Berghütte Neumeyer werden organisierte Ausflüge angeboten: Ganztages- oder Halbtagesausflüge. Autoweg, Überquerung des Berges Ñireco / Challhuaco, Überquerung Villa Horrible / Challhuaco, Überquerung Challhuaco / Ñirihuau, Pfad über Arroyo
Challhuaco, Challhuaco / Nirihuau über den Fluss Botella.

Es gibt auch Nachtausflüge mit Taschenlampen und Laternen: es werden zugefrorene Seen und unvergessliche Aussichtsplätze besucht.

Diese Berghütte ist mit allem, was der Besucher benötigt ausgestattet: Schlafzimmer, Duschen mit Warmwasser und Heizung. Das Wichtigste ist allerdings die traumhafte Umgebung, die reizende Hütte im Wald am Ufer eines Flusses und die Geräuschkulisse der Vögel.


PFADE

Pfad Fundación Bariloche
Der Ausgangspunkt für diesen Ausflug ist die Fundación Bariloche, über den alten Weg, der Llao Llao mit der schweizer Kolonie verband. Der Pfad führt am Ufer des Sees Moreno entlang, mit Auslick auf die Berge López ynd Goye und die Insel der Cabras.

Unterwegs findet man immer Plätze mit Lagerfeuer, wo man rasten kann. Nach einer Wanderung von ca. 1 Stunde stosst man wieder auf die Route der kleine Rundfahrt / Circuito Chico und gelangt über diese zum See Escondido. Dieser See hat lauwarmes Wasser und an seinen Ufern finden sich mehrere Lagerplätze zum Campieren.

Wenn man auf dieser Strecke weiterwandert, gelangt man nach einigen Metern zum See Nahuel Huapi, von wo aus man einen guten Blick auf den Berg Capilla, auf die Bucht López und auf Bazo Tristeza hat. Danach stosst man wieder auf die Route und beendet diesen Ausflug.

Pfad Bahía López
Man startet beim Hotel Alun - Nehuen, in Bahía López. Dabei überquert man eine kleine Brücke und geht 50 Meter; über den Strand bis zum Beginn des Pfades, dessen Länge gesamt 3 Kilometer ausmacht. Hin - und Rückweg. Dieser Ausflug bietet keinerlei Gefahr für den Wanderer.

Pfad Campanario
Dieser Ausflug kann auf zwei verschiedene Arten durchgeführt werden: entweder man fährt den Berg Campario (1049 Meter Höhe) mit dem Sessellift, der sich beim Kilometer 16 der Route Llao Llao befindet, hinauf; oder man wandert den Pfad entlang.

Wenn man von der Konditorei am Gipfel los startet, wandert man über den Weg, der zur Base des Berges führt. Von dort aus hat man einen spektakulären Ausblick auf den Nationalpark Nahuel Huapi.

Pfad Berg Otto
Man startet bei der sich drehenden Konditorei des Berges (auf eine Höhe von 1045 Meter) und gelangt auf einem Weg für Autos zum Gästehaus Piedras Blancas. Von dort aus kann man die Gebirgskette der Anden, den See Nahuel Huapi und die wunderschöne Umgebung bewundern. Man folgt dem Weg abwärts bis man zu einer starken Kurve kommt, von dort aus, nach 1600 Meter, erreicht man die Avenida De los Pioneros.

Der gesamte Ausflug führt über eine Strecke von 3,5 Kilometer und dauert ungefähr 1,45 Stunden. Die Wanderung endet, wenn man zur asphaltierten Strasse kommt, zwei Kilometer vor der Stadt Bariloche.


TREKKING IN CALAFATE


Es gibt diverse Möglichkeiten für Trekkingtouren in El Calafate, und alle bieten unvergessliche Ausblicke auf die wunderbare Landschaft. Wälder, Steppen, Seen und Berge können erforscht werden, nur die Klippen limitieren diese Sportart.

Der Trekking-Sport ist für jede Altersstufe geeignet (zwischen 6 und 80 Jahren).
Hierfür braucht man lediglich Schuhwerk, geeignete Kleidung und einen angemessenen Schutz (Sonnencreme, Brille, Mütze, Insektenschutz, etc.)

Eine erste Alternative ist die Wanderung zur Laguna Nimes in der näheren Umgebung des Dorfes, um dort die Vögel zu beobachten oder den See Lago Argentino zu umrunden und /oder zur Insel Isla Solitaria hinüberzugehen.

Eine zweite Alternative ist Trekking in Nationalpark Los Glaciares, wo mehrere Wege und Routen, sowie Campingplätze zur Übernachtung zur Verfügung stehen. Jede der Routen kann mit einem Bootsausflug kombiniert werden.

Die angebotenen Touren durch den Nationalpark Los Glaciares haben jeweils eine unterschiedliche Dauer und Schwierigkeitsgrad. Herausragend dabei sind die Touren über den Gletscher Moreno.

Mini - Trekking übers Eis

Der Eingang zum Nationalpark Los Glaciares befindet sich 49 Kilometer auf der Provinzroute N°11 vom Ort El Calafate entfernt. Von dort aus fährt man 22 Km weiter bis zum Anlegesteg Bajo de la Sombra.

Der Park besitzt 47 Gletscher, unter den wichtigsten befinden sich der Glaciar Viedma, Glaciar Upsala, Glaciar Onelli, Glaciar Spegazzini, Glaciar Mayo, el Glaciar Frías und das achte Weltwunder: el Glaciar Perito Moreno.

Man kommt auch weiter in Richtung Norden zu den Bergen Torre, el Chaltén und el Fitz Roy.

So bekommt man die faszinierende und außergewöhnliche Möglichkeit, über das Gletschereis zu wandern. Eine Aktivität für jedermann, die keine großen Mühen erfordert.

Der Ausflug beginnt, wenn der Tourist eines der großen geschlossenen Luftkissenboote betritt, auf welchem der Fluss Brazo Rico von der Magallanes-Halbinsel bis zu gegenüberliegenden Küste überquert wird. Dort angekommen, wird der Weg einige hundert Meter zu Fuß fortgesetzt, bis man zum Gletscher Perito Moreno gelangt.

Ab dort sollte sich der Besucher metallene Eisschuhe unter die Schuhe schnallen, um sicher über das Gletschereis zu gehen. Auf dem Weg kann man sehr tiefe Gletscherspalten bewundern, die in einem intensiven Blau schimmern und im Inneren Wasserläufe zeigen. Ohne es zu bemerken lernt man es sehr schnell über das Eis zu laufen, wobei die Eisschuhe hierbei fundamental sind. Auf dem Weg nach oben bieten sich dem Besucher beeindruckende Naturschaubilder, die man nicht ohne zu fotografieren vorbeiziehen lassen kann.

In dieser Landschaft wird empfohlen nicht zu rauchen, um die Reinheit der Luft nicht zu beeinträchtigen.

Nach dem Mini-Trekking kehrt man zu Fuß durch den Wald zurück, wo uralte hundertjährige Bäume mit dicken Stämmen bestaunt werden können.

Nahe dem Anlegesteg gibt es eine Hütte, wo man etwas essen kann vor dem Rückweg mit dem Boot. Wenn es die Zeit erlaubt, fährt das Schiff sehr dicht an den Gletscher el Moreno, was einem eine Sicht auf die wahren Proportionen des Gletschers erlaubt.

Es wird stets die Begleitung eines ausgebildeten Führers empfohlen. Sollten Sie im eigenen Auto kommen, wird um Pünktlichkeit gebeten. Bitte Essen, Turnschuhe oder Schnürstiefel mitbringen.


TREKKING IN PUERTO MADRYN


Abseits des Lärms der Grosstädte kann man die steilen Wege, die durch die vielfältige Landschaft der Provinz Chubut führt, entlang wandern und in eine unendlich schöne Landschaft eintauchen. Puerto Madryn bietet ein ausserordentliches Spektrum an Möglichkeiten, um die Natur zu Fuss genissen zu können.

Die Nationalparks und die geschützten Gebiete in dieser Region Patagoniens bieten eine unvergleichbare Szenerie und eine unzählige Vielfalt an Wanderwegen.

Das Spektrum reicht von sehr einfachen und kurzen Wanderungen - wie Spaziergänge durch die Flora und Fauna, und zu Wandmalereien, einfach für Anfänger -, bis zu sehr schwierigen Touren auf felsigen Wegen entlang der Gebirgsflüsse. Diese Wanderungen sind geeignet für all jene, die über ausreichend Erfahrung in Gelände mit schwierigem Zugang haben.

Die Cordillera der Anden bietet einen idealen Rahmen für Trekkingtouren in einer Höhe von mehr als zweitausend Meter, mit einem angenehmen Klima und einer einzigartigen und fesselnden Landschaft.

Berge, hohe Wasserfälle und natürliche Plätze sind das Ziel der Abenteurer, die in diesem weiten und unterschiedlichen Gelände einen idealen Platz für ihren Sport finden.

Die einzigen notwendigen Bedingungen für dieses Abenteuer sind: gute Schuhe, aussreichend Information über die geplante Route und die Lust auf Adrenalin.

WANDERWEGE

14 Kilometer vom Zentrum der Stadt Puerto Madryn entfernt, befindet sich eine ausgezeichnete Strecke für alle Freunde des Trekkings: das Reservat der Fauna von Punta Loma.

Dieses Reservat wurde am 29. September 1967 unter dem Gesetz 697 gegründet. Es war eines der ersten Reservate der Fauna in der Provinz Chubut.

Um dieses Gebiet zu erreichen, wandert man in Richtung Südosten, über den Boulevar Almirante Brown bis zur Universidad Nacional de la Patagonia. Von dort führt ein Schotterweg bis zur Lobería.

Im Reservat gibt es einen Aussichtsplatz mit Blick zum Golfo Nuevo. Von hier aus kann man die Seelöwen beobachten ( Lobos Marinos de un Pelo).

Nach dem Besuch der Reserva kann man, wenn man noch genügend Kondition hat, drei Kilometer weiter bis zum Strand Cerro Avanzado wandern. Hier findet man eine Formation mit fossilen Resten von Austern und wirbellosen Meerestiere.

Der Rückweg nach Puerto Madryn führt über natürliche Wege die Küste entlang. Es ist eine ausgezeichnete Gelegenheit die Strände el Pozo, Paraná, Punta Este und Káiser kennenzulernen.

Das Reservat Punta Loma kann das ganze Jahr über besucht werden. Man muss nur die Zeit der Flut und Ebbe beachten.

WANDERUNGEN ZU STUDIENZWECKEN

Diese Wanderungen werden von Spezialisten in Naturwissenschaften und ähnlichen Disziplinen geführt.

Bei jedem Ausflug wird Lehrmaterial, wie Zeichnungen und Übersichtstafeln über den Ort, der besucht wird, zur Verfügung gestellt.

Jede Wanderung verbindet die Strenge der trockenen Steppe und den Reichtum der Meeresküste; Hochebenen, Sandbänke, Flüsse, die in den Golf einmünden ..., hier findet man genügend geographisches Material, um die geologische Geschichte des Nordostens von Chubut zu verstehen.


TREKKING AN
SAN MARTIN DE LOS ANDES


TREKKING ZUR LAGUNA VERDE
Ein idealer Ausflug ist das Abenteuer einer Ganztageswanderung zur Laguna Verde. Die Basis des Berges Chapelco (1.200 m), 20 km von der Stadt entfernt, ist der Ausgangspunkt für das Trekking. Bis zum Gipfel des Berges Teta kann man mit Liftanlagen hinauf fahren. Mit der Seilbahn gelangt man bis zur Zone des Antulauquen (1.600 m); danach fährt man mit dem Vierersessellift bis zur Hütte Graef; und mit einem weiteren Lift gelangt man schliesslich zur Schneide des BergesTeta, von wo aus man die Wanderung zur Laguna Verde startet.

Man durchquert einen Wald von Lengas bis man eine Zone, die sogenannte Pradera del Puma und den Berg Mocho erreicht. Hier gibt es keine Vegetation mehr. Man findet nur mehr vereinzelt zwischen den Felsen, Blumen des Hochgebirges. Nach einer Wanderung von ca. 1 ½ Stunden erreicht man das Tor mit einer Höhe von 1.795 Meter. Die Landschaft ist hier einzigartig, man kann die Aussicht auf die Gebirgskette mit all ihren Gletschern, den Vulkan Lanín, El Villarrica, El Punteagudo, die Wälder und die Wasserfälle geniessen. Es ist ein idealer Platz, um anzuhalten und die Landschaft zu geniessen.

Es beginnt nun ein Abstieg über einen Serpentinenweg bis man zu einem Wald von Ñires kommt. Ab hier benötigt man einen lokalen Bergführer. Es beginnt nun der Aufstieg bis zur mittleren Zone des Berges El Castillo, der in einer Meseta endet. Hier finden sich umgefallene Baumstämme und Teufelsbart, der von den Rinden der Bäume herunterhängt. Ein Zeichen reiner Luft.

Schliesslich, nachdem man 15 Minuten durch den Wald gewandert ist, taucht vor unseren Augen die Laguna Verde auf. Sie ist durch einen dichten Wald geschützt vor den Winden. Sie entstand durch das Schmelzwasser des Eises und hat eine charakteristische ovale Form (250 m x 100 m). Wir gehen auf der linken Seite entlang bis zu einer grünen Wiese am anderen Ende der Lagune. Baumstämme und Spuren von Feuerstellen laden uns dazu ein, hier unser wohl verdientes Mittagesen zu geniessen. Die Rast sollte jedoch nicht zulange dauern, um zu verhindern, dass unsere Körper auskühlen. Für die Rückkehr ist es besser den Hang des Chapelco zu wählen, als die Liftanlagen zu verwenden.

ZUM BERG COLORADO
Wenn wir in San Martín de los Andes starten und über die nationale Route 234 in Richtung Junín de los Andes fahren, kommen wir zu einer Abzweigung auf der linken Seite, neben der Jungfrau der Berge. Dort nimmt man die nationale Route 48 (alles sind Schotterstrassen) und beginnt die Wanderung. Sieben oder acht Kilometer weiter vorne überqueren wir die Pampa del Trompul und danach, nach weiteren vier Kilometern, sehen wir den gleichnamigen Stein, auf einer Höhe von 800 Metern. Fast gegenüber, wenn man die Strasse überquert, befindet sich der Berg Colorado. Wir können seinen Gipfel schon von weitem ausmachen, aufgrund seiner konischen Form und seiner roten Farbe. Es gibt verschiedene Wege für den Aufstieg. Die Dauer des Aufstieges bis zum Gipfel ist bei normaler Wandergeschwindigkeit zweieinhalb Stunden. Das Gefälle vom Fusse des Berges bis zum Gipfel ist 1000 m.

Im Sommer färbt sich die Natur karminrot aufgrund der Blüten der Notros. Im Herbst nimmt dieser Wald eine rote Farbe an. Diese wunderschöne Landschaft muss auf Fotos festgehalten werden. Eine weitere Spezie, die wir auf unserer Wanderung bewundern können, ist die Ñire, ein Strauchart. In der Nähe des Gipfels durchqueren wir einige Sektoren mit viel Schnee. Deshalb muss man in der Zeit von Oktober und November die notwendige Ausrüstung wie Gamaschen, wasserdichte Hosen (Skihosen), Wanderstöcke, etc. mitbringen.

Wenn wir nun am Gipfel sind, entdecken wir Steine von intensiv roter Farbe; es sind Steine von vulkanischer Herkunft. Hier genissen wir einen Ausblick auf die beeindruckende Landschaft des Sees Lácar auf der einen Seite und des Sees Lolog auf der anderen Seite und können die Grösse der Gebirgskette der Anden mit den verschneiten Gipfeln bewundern.
Der Abstieg dauert ca. 5 Stunden.

BIS ZUR LA ISLITA
Auch wenn Sie über keine gute körperliche Kondition verfügen, können Sie ein schönes Trekking in der Umgebung von San Martín de los Andes geniessen. Nur 5 Kilometer von der Stadt entfernt, wandert man über kurvige Wege bis zur kleinen Insel .

Wir starten vom Platz San Martín und gehen über die gleichnamige Strasse in Richtung des Sees Lácar. Eine Strasse bevor wir den See erreichen, biegen wir nach rechts ab, in die Strasse Juez del Valle, in westliche Richtung, und danach überqueren wir den Fluss über eine Holzbrücke. Hier beginnt ein Erdweg, der zum Berg Bandurria führt. An diesem Ort können wir den wunderschönen See Lácar mit seinem tiefblauen Wasser und mit den Anden im Hintergrund bewundern.

Wenn wir uns nun auf dem Berg Bandurria befinden, können wir einige Minuten ausruhen. Unterwegs kann man auch Vögel beobachten, die hier nisten. Weiter sieht man die prächtige Bergkette der Anden mit ihren verschneiten Gipfeln auf der anderen Seite des Sees. Alles befindet sich in einer wunderbaren Harmonie. So erreichen wir schliesslich das Tor einer Umzäunung, welche den Zugang zum Territorium der Mapuche darstellt. Es sind die Länder der Gemeinschaft der Curruhuinca. Im Dorf können wir herrliche typische Speisen, die von den Frauen der Gemeinschaft zubereitet werden, verkosten. Wir können uns auch mit den Bewohnern dieser Region unterhalten und Fotos zum Andenken machen.

Die Aussicht hier ist einzigartig; wir kommen zu einem kleinen Strand und gegenüber im See befindet sich diese kleine Insel. In 10 m Entfernung vom Strand können wir diese Insel bewundern, die im kalten Wasser des Sees Lácar liegt.

Wenn Sie diese Wanderung im Sommer unternehmen, nehmen Sie auf jeden Fall Badekleidung mit, um die kristallinen Gewässer des Sees geniessen zu können und um zur kleinen Insel zu schwimmen. An diesem Ort können wir nicht nur unsere Füsse und Beine ausruhen, sondern es ist auch eine ausgezeichnete Gelegenheit, um die Seele baumeln zu lassen und um sich vom Stress des Alltags zu entspannen. Dieser wunderschöne Ort gleicht dem Paradies. Hier können wir uns von der Reise erholen. Wir müssen allerdings den Rückmarsch antreten bevor es dunkel wird.

Die ideale Zeit, um diese Wanderung anzutreten ist früh am Morgen oder nach dem Mittagessen.


AUFSTIEG ZUM VULKAN LANIN
Um zur Base des Vulkans Lanín (1.000 m) zu gelangen, startet man von der Stadt Junín de los Andes (40 km von San Martín de los Andes entfernt) und von dort nimmt man die Route, die zum internationalen Pass Mamuil Malal oder Tromen, Provinzroute Nr.62, führt. Diese Route zweigt einige Meter vor der Kreuzung mit der Brücke des Flusses Chimehuin nach links ab.

Um zum Vulkan Lanin und zu seinem Gipfel aufzusteigen benötigt man zwei Tage und muss in einer Hütte übernachten. Der Vulkan Lanin mit einer Höhe von 3.776 m verfügt auf seiner Nordseite über drei Berghütten: zwei des Heeres auf 2.300 m und 2.450 m und eine des Bergvereins Club Andino Junín de los Andes auf 2.600 m.

Man kann aber auch eine Nacht am Campingplatz von Tromen verbringen. Dieser befindet sich neben dem Haus der Parkwächter und in der Nähe des Sees Tromen. Eine andere Möglichkeit ist sehr früh hierherzukommen und die Wanderung zu beginnen. Je früher man startet desto früher erreicht man die Hütte zum Ausruhen.

Es wird empfohlen, diese Wanderung immer mit einem Bergführer zu unternehmen, da es eine sehr anstrengende Exkursion in einem weiten Gebiet ist und nicht unterschätzt werden darf. Man muss alle verschiedenen Routen des Berges kennen und Bergerfahruhng haben.

Fast am Fusse des Vulkans Lanin befindet sich der Posten der nationalen Gendarmerie und die Abteilung der Parkwächter. Hier bekommt man ausreichend Information über den Ausfstieg zum Vulkan und zum Gipfel.
Der Gipfel des Vulkans Lanin ist mit einem Gletscher bedeckt, dessen Wände eine Höhe von 80 Metern erreichen. Da es sich um eine erloschenen Vulkan handelt, ist sein Krater unter einer permanenten Eisdecke begraben.

Der Parkwächter führt ein Register über alle Personen, die zum Vulkan aufsteigen; man muss Namen, Nachnamen, die Daten eines Ausweises und die Wohnadresse angeben. Es werden auch die notwendigen Elemente für einen Aufstieg zum Vulkan überprüft. Einigen sind unbedingt notwendig und andere werden empfohlen wie: Hacken, Eispickel, Schlafsack, Isomatte, sehr gute Trekking oder Wanderschuhe, Sonnenbrillen, Sonnenschutz für die Lippen, warme Kleidung, Bergseile, Erste Hilfe Packet, energetische Lebensmittel, etc. Es wird ausserdem empfohlen, dass ein Funkgerät mitgeführt werden sollte - falls Sie mit einem Bergführer gehen, ist es normal, dass dieser Funkgeräte mit sich führt.

Der Aufstieg beginnt über die sogenannte Fischgräte, eine geologische Formation, die durch Gletscherbewegungen entstand.

Nach ein einhalb Stunden oder zwei kommt man zu einer Weggabelung, von wo drei verschiedene Strecken starten:

1. Der direkte Weg; dies ist die Verlängerung der Fischgräte. Dieser Weg ist der steilste und anstrengenste. Über diesen Weg gelangt man zur Hütte auf 2450 m.
2. Die Canaleta; dieser Weg ist sehr gefährlich aufgrund der vielen losen Steine, auf denen man wandert.
3. Der Weg der Esel; dieser Weg wird von den meisten Bergsteigern gewählt. Es ist der einfachste.
Die erste Hütte auf diesem Weg befindet sich auf 2.300 m (Kapazität 15 Personen) und danach folgt die zweite auf 2.600 m (Kapazität 8 oder 9 Personen) des Club Andino Junín de los Andes (CAJA). Es ist die am meisten benützte Hütte. Die dritte Hütte befindet sich auf einer Höhe von 2.450 Meter (Kapazität für 12 bis 13 Personen; es ist aber immer für eine Person mehr Platz).
Die Wanderung bis zur gewählten Hütte dauert ca. 5 oder 6 Stunden. Es ist wichtig sehr viel Wasser zu trinken.

Am nächsten Morgen startet man den Aufstieg so früh wie möglich. Auf diesem Teil der Stecke, ab einer Höhe von 2.500 m, benötigt man Hacken und Eispickel, je nach Jahrezeit, da hier der Abschnitt mit Eis beginnt.

Die Wanderung zum Gipfel kann sechs oder mehr Stunden dauern. Vom Gipfel aus kann man die Grösse der umgebenden Landschaft bewundern: die Vulkane Villarica und Mocho auf der chilenischen Seite; im Süden der Tronador, der Vulkan Osorno und in der Mitte der beiden genannten befindet sich der Berg Puntiagudo; im Norden liegt der Vulkan Llaima und wenn man nach unten schaut, sieht man den Berg Peineta. Ausserdem kann man die Seen Tromen, Huechulafquen, Paimún bewundern und an einem sehr schönen Tag mit klarer Sicht, kann man die Linie des pazifischen Ozeans ausmachen.

WANDERWEGE

VULKAN LANIN SÜDWAND PARED SUR - HUECHULAFQUEN - PUERTO CANOA

- Vulkan Lanín: Weg Pared Sur
- Weg Cascada El Saltillo
- Weg Dorf Aila- Las Termas

VULKAN LANIN: WEG SÜDWAND / PARED SUR

Dieser Weg unterteilt sich in drei Abschnitte: 1º 2º 3º

1º Abschnitt: von Puerto Canoa bis zur Basis

Wir wandern entlang des Ufers des Flusses Rucu Leufu, wo wir eine einzigartige Sehenswürdigkeit beobachten können: den mächtigen Vulkan Lanín, der sich von einer Landschaft bestehend aus Zypressen, abhebt. Nachdem wir einen kleinen Wald von Araukariern durchquert haben, wandern wir weiter bis wir einen dichten Wald von Coihues und Lengas erreichen. Von hier können wir herrliche Ausblicke auf die Seen Huechulafquen, Epulafquen und Paimún, weiters auf die Gebirgskette Los angeles und andere zahlreiche Berge geniessen.
Man wandert bis auf eine Höhe von 1.400 Meter

ART: Trekking
DAUER: hin 4 Stunden; zurück 3 Stunden.
SCHWIERIGKEITSGRAD: mittel
ZEIT: man muss vor 12:00 von der Sektion der Parkwächter von Puerto Canoa / Guardaparques Puerto Canoa starten und von der Base vor 17:30 Uhr zurückkehren.
NICHT VERGESSEN: Sie müssen sich im Büro der Sektion der Parkwächter von Puerto Canoa registrieren.

2º Abschnitt: bis zur ehemaligen Hütte des CAJA.

Bevor man zur Basis gelangt wandern wir in Richtung Gipfel. Diese Strecke ist sehr steil und daher sehr anstrengend. Die ehemalige Hütte befindet sich auf einer Höhe von 2.400 Meter. Von hier aus haben wir wunderschöne Ausblicke, besonder auf den Berg Tronador im Süden und den Vulkan Chosuenco in Chile.

ART: Trekking
DAUER: von Puerto Canoa startend: hin: 8 Stunden; zurück: 7 Stunden.
SCHWIERIGKEITSGRAD: mittel bis schwer
ZEIT: von Puerto Canoa bis 12:00 Uhr
EMPFEHLUNGEN: in Begleitung aufsteigen.


Erforderliche Ausrüstung:

Schlafsack (Duvet oder ähnlich)
Trekkingschuhe oder Berschuhe (keine Sportschuhe)
Warme Kleidung, Regenschutz, dunkel Brillen, Sonnenschutz, Erste Hilfe Ausrüstung, Kocher (camping - gas), Handschuhe.

3º Abschnitt: bis zum Gipfel
Normalerweise übernachtet man in der Hütte und wandert am nächsten tag weiter.

DAUER: von der Hütte ca. 8 bis 10 Stunden.
ART: technisches Klettern auf Eis.
SCHWIERIGKEITSGRAD: sehr hoch
ZEIT: von der Hütte muss man vor 4:00 Uhr starten.
ERFORDERLICH: man muss Erfahrung über Klettern am Eis verfügen. Notwendige Ausrüstung (Seile, Hacken, Heringe, Helm, Nägel für das Eis, etc.) Macimale Gruppengrösse: 4 Personen.
EMPFEHLUNGEN: Vorsicht vor Steinschlag.

WEG CASCADA EL SALTILLO

Beim Campingplatz Piedra Mala am See Paimún beginnt der Weg, de runs zum Wasserfall führt. Nach einer Wandderung von ca. einer Stunde erreichen wir einen Wasserfall mit einer Höhe von sieben Meter. Hier können wir die Ruhe des Waldes und die Natur geniessen.

DAUER: Von Puerto Canoa sind es zwei Stunden hin und zwei Stunden zurück.
ART: Trekking
SCHWIERIGKEITSGRAD: mittel - einfach
EMPFEHLUNGEN: es ist nicht erlaubt zu campieren oder Feuer zu machen. Bitte nehmen Sie Ihre Abfälle mit. Weichen Sie nicht vom Weg ab; wenn Sie glauben, dass Sie sich verirrt haben, geraten Sie nicht in Panik, gehen Sie auf Ihren Spuren zurück. Informieren Sie immer den Parkwächter, dass Sie eine Wanderung unternehmen.

WEG DORF AILA - LAS TERMAS

Vom Dorf Aila bis zum Fondo des Paimún finden wir einen Hochwald mit verschiedenen Spezien wie Coihues, Radal und Zypressen, Unterholz mit spärlichen Rohren von Colihue, Maqui, Rosenholz. Hier können wir auch Wälder mit araukanischen Buchen, Coihue und Radales mit Unterholz Caña Colihue bewundern. Unterwegs können wir verschiedene interessante Plätze besichtigen: Fondo des Paimún, eine ausgezeichnete Aussicht auf den Vulkan Lanín, Überreste des alten Sägewerks.

ART: Trekking.
DAUER:7 Stunden.
ABSCHNITTE:
- Vom Dorf Aila bis zum Fondo Paimún 1 Stunde und 30 Minuten
- Fondo Paimún zur Route Nr. 62, 3 Stunden
- Route - Camping, 1 Stunde und 30 Minuten
- Halt zum Essen und Ausruhen, 1 Stunde
SCHWIERIGKEITSGRAD: Die Strecke weist ein Gefälle von weniger als 20º auf, mit Kurven.

NOTWENDIGE AUSRÜSTUNG:
Kocher (da es verboten ist offenes Feuer zu machen)
Regenschutz (falls es regnet)
Zelt
Schlafsack
Isomatte
Persönliche Gegenstände
Videogeräte

SEE LOLOG - LAGUNA VERDE

ART: Trekking.-
DAUER: Gesamtdauer der Wanderung, 19 Stunden
SCHWIERIGKEITSGRAD: Vom Rincón de los Pinos an gibt es ein Gefälle von 40º, vom Portezuelo des Berges Huanquihue bis zur Laguna Verde schwankt das Gefälle zwischen 20º und 30º.
ABSCHNITTE:
- Puerto Arturo - Auquinco, 6 Stunden.
- Auquinco - Rincón de los Pinos, 6 Stunden.
- Rincón de los Pinos - Portezuelo, 4 Stunden.
- Portezuelo Cº Huanquihue - Laguna Verde, 3 Stunden.

NOTWENDIGE AUSRÜSTUNG:
Persönliche Ausrüstung
Kocher
Regenschutz, Windjacke
Taschenlampe
Zelt (Schlafsack, Isomatte)

EMPFEHLUNGEN:
Hier gibt es keine Geschäfte und Servicestellen, somit müssen Sie ausreichend Essen für drei Tage mitbringen).
Wenn Sie sich verirren sollten, keine Panik, gehen Sie zurück und suchen Sie erneut den Weg.
Es kann regnen und sehr kalt werden. Halten Sie Ihre Kleidung und die restlichen Gegenstände trocken (am Besten in einer Plastiktasche).
Nehmen Sie Ihre Abfälle mit.
Es ist verboten Feuer zu machen.
Wenn Sie eine Hütte betreten, öffnen Sie die Fenster und Türen, um zu lüften.


Wanderung Puerto Arturo - Auquinco
Es ist einer der schönsten Plätze des Nationalparks Lanín. Der Parkwächter nimmt Ihre Daten auf, zu Ihrem eigenen Schutz. Wenn Sie Puerto Arturo verlassen, kommen Sie in einen Hochwald mit Raulies und Colihues, Pflanzen, die es nur in diesem Nationalpark gibt. Nach drei Stunden Wanderung erreichen Sie Playa Bonita, wo zu Mittag gegessen wird. Um zum Nachtlager in Auquinco zu gelangen, müssen Sie drei Stunden weiter wandern.

Wanderung Auquinco - Rincón de los Pinos
Diese Wanderung dauert 5 bis 6 Stunden. Wenn man die Hütte verlässt, durchquert man ein kleines Tal und nimmt einen Weg nach links. Nachdem Sie den Fluss Auquinco durchwatet haben, verwandelt sich der Pfad in einen breiten Weg, wo früher die Fahrzeuge fuhren, um Holz zu transportieren. Wenn Sie nun zur zweiten Furt des Flusses Auquinco kommen, müssen Sie aufpassen, damit Sie nicht die Abzweigung auf der rechten Seite, die zur Hütte Rincón de los Pinos führt, versäumen. Hier verbringen Sie die zweite Nacht Ihrer Wanderung.

Wanderung Rincón de los Pinos - Laguna Verde
An diesem Tag comen Sie in einen anderen Wald; hier sind die araukarischen Buchen vorherrschend.
Diese Baumspezie war sehr bedeutend für die Ureinwohner dieser Region, da sie sich von seinen sehr nahrhaften Pinienkernen ernährten. Bei einem wunderschönen, vergabelten Exemplar, haben Sie einen herrlichen Blick zum Rincón de los Pinos und zum Saltillo del Huanquihue mit eienr Höhe von 150 Meter. Nach Durchqueren der Furt, beginnt der Aufstieg über einen schneckenförmigen Weg zum Portezuelo. Nachdem Sie eine Sandfläche überquert haben, befinden Sie sich in einer Landschaft mit besonderem vulkanischen schwarzen Sand, den Escorial, Produkt eines neuerlichen Ausbruches des Vulkanes Achen Ñiyeu. Nach dieser Zone wandern Sie durch einen Wald abwärts zur Laguna Verde.
Unterwegs können Sie den Mischwald, bestehend aus Lenga und anderen Spezien bewundern. Sie können hier auch Chacay und Caña Colihue sehen. Nach weiteren 6 Stunden Wanderung erreichen Sie die Route, welche zu den Thermen führt.

WANDERUNG HUA HUM

WEG CERRO MALLO
Von Nonthué beginnt der Weg, der zum Berg Mallo (1.941 m) führt. Diese Strecke hat eine sehr anstrengende Steigung. Man benötigt dafür ca. vier Stunden Wanderung durch Hochwälder von Coihues, Raulí, Zypressen, Lenga und Krüppelholz. Wenn man den Wals der Lengas verlässt, kommt man in ein Schwemmland.

ART: Trekking.
DAUER: von Hua Hum, 8 Stunden (hin und zurück)
von Nonthué, 7 Stunden (hin und zurück)
ABSCHNITTE:
Hua Hum Beginn des WEges: 1 Stunde
Beginn des Weges - Lenga achaparrada: 3 Stunden.
Lenga achaparrada - Gipfel: 1 Stunde.
SCHWIERIGKEITSGRAD: Vom Beginn an ist es ein Hang mit einem sanften Gefälle von 20º, der dann bis zu 45º ansteigt.

NOTWENDIGE AUSRÜSTUNG:
Trekkingschuhe
Warme Kleidung
Taschenlampe
Brillen mit UV-Schutz
Rucksack
Erste Hilfe Ausrüstung

EMPFEHLUNGEN:
Laufen Sie nicht hinunter (Sturzgefahr).
Es ist nicht erlaubt zu campieren oder Feuer zu machen.
Wenn es nebelig ist oder es nach Nebel aussieht, verschieben Sie den Start.
Nehmen Sie Ihre Abfälle mit.


WANDERUNG TROMEN - VULKAN LANIN

VULKAN LANIN: WEG PARED NORTE / NORDWAND

Weg Pared Norte / Nordwand (3.776 m)
Dieser Weg teilt sich in zwei Abschnitte:

1º Abschnitt: Von der Sektion der Parkwächter bis zu den Hütten.
ART: Trekking.
DAUER: von 4 bis 6 Stunden.
SCHWIERIGKEITSGRAD: mittel.
ZEITEN: man muss von der Sektion der Parkwächter vor 14:00 Uhr starten.

Der Weg beginnt in der Nähe der Sektion der Parkwächter, nachdem man einen Wald mit Lengas durchquert hat, hinter dem Posten der Gendarmerie. Am Ende des Weges für Fahrzeuge beginnt ein Weg, der den Fluss Turbio kreuzt und zur "Espina de pescado" führt. Dieser Weg erhielt seinen Namen aufgrund seiner einzigartigen Form, entstanden durch zwei seitliche Gletscher. Der Weg führt aufwärts bis er nach rechts abbiegt und dann merklich steil wird.
Der weniger gefährliche Abstieg von hier ist:
Eselsweg / Camino de Mulas: man nimmt die Abzweigung nach rechts; sie ist gekennzeichnet und weniger steil. Die Dauer der Wanderung von der Basis bis zur Militärhütte (BIM 6) ist zwischen 4 und 5 Stunden und 6 Stunden bis zur Hütte CAJA oder zur alten Militärhütte (RIM 26).

Das Fassungsvermögen der Hütten beträgt:

- RIM 26: (auf 2450 m), 20 Personen, sie ist wie ein Blechzelt mit einem Zementboden; es gibt hier kein Service, kein Wasser, keine Küche, kein Holz; man muss daher selbst einen Kocher mitbringen; wenn Sie Campingkocher mit Gas mitbringen wollen - es funktionieren nur jene mit Propan oder Butangas für Hochgebirge.

- CAJA: (auf 2.660 m), 10 Personen, sie hat einen Erdboden und befindet sich in normales Zustand, kein Service, gleich wie RIM

- BIM 6: (auf 2.350 m), 15 Personen, sie hat einen Zementboden, Blechdach, kein Service, gleich wie RIM.

VERGESSEN SIE NICHT:
- Sie müssen sich immer bei den Parkwächtern von Río Turbio vor dem Aufstieg registrieren.
- Sie müssen über eine geeignete Bergausrüstung verfügen (diese kann in den Ortschaften Junin und San Martín de los Andes gemietet werden).
- Bei Ihrer Rückkehr müssen Sie die Parkwächter informieren.
- Sie müssen Ihren Abfall mitnehmen.

EMPFEHLUNGEN
- man muss über eine gute körperliche Kondition verfügen
- wenn Sie Anfänger sind, sollten Sie unbedingt einen von den Nationalparks genehmigten Bergführer engagieren
- den Gipfel nur bei guten klimatischen Bedingungen besteigen
- beim Abstieg nicht sitzend hinunterrutschen, denn unter dem Schnee gibt es Felsen und Steine, die Sie verletzen können.
- Die Lebensmittel, die sich in den Hütten befinden, sind für Notfälle bestimmt; sie sollten (ausser in Notfällen) nicht konsumiert werden.

2º Abschnitt: Von der Hütte bis zum Gipfel.

ART: Trekking auf Eis
DAUER: Zwische 5 und 7 Stunden
SCHWIERIGKEITSGRAD: sehr hoch
ZEIT: Es ist wichtig den Aufstieg sehr früh zu beginnen, zwischen 4 und 5 Uhr morgens; somit haben Sie genügend Licht, um bis zum Gipfel aufzusteigen und wieder zur Hütte zurückzukehren.

Von der Hütte CAJA muss man den markierten Weg nehmen, oder, wenn Schnee liegt, bis zur Schüttrinne und von dort ist es empfehlenswert über die Schneide auf der rechten Seite derselben aufzusteigen bis man zu einer felsigen Wand kommt. Um diese zu überwinden, muss man es ebenfalls auf der rechten Seite versuchen. Von diesem Punkt aus, lohnt es sich im Sommer über die Felsen aufzusteigen. Vor dem Gipfel liegt bereits Schnee und es gibt Eisberge.

Wenn man aus klimatischen Gründen nicht bis zum Gipfel kommt, sollte man nicht darauf bestehen, sondern es bei einer anderen Gelegenheit probieren. Der Gipfel ist nur die Hälfte der Wanderung, um wenn auch der Aufstieg körperlich nicht so anstrengend ist, sollte man dennoch vermeiden beim Abstieg zu laufen. Ein Sturz könnte sehr böse enden. Bei einer einfachen Zerrung benötigt man schon Personal und Ausrüstung der Bergrettung mit den Folgen und eigenen Gefahren eines solchen Rettungsmanövers.
Die Bedingungen für den Aufstieg variieren ja nach dem Klima und der Jahreszeit.

NOTWENDIGE GRUNDAUSRÜSTUNG
- warme Kleidung (Anorak und Überziehhose, Mütze und Handschuhe).
- Trekkingschuhe (mit einer Sohle Typ Vibram, wenn möglich mit groben Stollen) oder Bergschuhe.
- Sonnenbrillen mit UV Fliter oder Brillen.
- Sonnenschutz mit UV Filter und Schutz für die Lippen.
- Energetische Lebensmittel, Kocher (mit Propan oder Butangas, Flüssiggas).
- Schlafsack und Isomatte von guter Qualität (für Temperaturen unter Null Grad).
- Stirnlampe.
- Kommunikationsgräte / Funkgerät (mit Frequenz 155.675).
- Erste Hilfe Ausrüstung.
- Gamaschen.

SPEZIELLE NOTWENDIGE AUSRÜSTUNG

FÜR DEN AUFSTIEG AUF DER NORDSEITE MIT SCHNEE UND EIS
- Hacken
- Eispickel oder Stock

EMPFEHLUNGEN
- benützen Sie einen Helm
- wenn Sie mit Erfolge Ihre Hacken am Gipfel angebracht haben, informieren Sie Ihre Nachfolger darüber

KATEGORIEN DER AUFSTIEGE

Im Sommer (von November bis April)

- Aktivitäten von Trekking (Wanderungen): Tekking zu den Hütten.
- Bergsteigen: Aufstieg zur Spitze über die Route Tromen (Nordseite).
- Bergsteigen im Hochgebirge: Aufstieg über die Südseite.

Im Winter (von April bis Oktober)

- Aufstieg zu den Hütten
- Beim Bergsteigen benötigt man Eispickel, Hacken und Funkausrüstung.

TREKKING auf FEUERLAND


Die Wanderfreunde finden in Ushuaia eine Unmenge von Möglichkeiten. Eingeschlossen die Entdeckung eines anderen Feuerlandes. Zu Beginn können im Feuerland-Nationalpark Wanderungen gebucht werden, die eine Durchquerung des Waldes mit dem Aufstieg in die Berge an strategisch günstigen Punkten verbinden, von denen aus man einen wundervollen Blick auf die Gipfel, Seen, Flüsse, Moore und Wälder hat.

Es gibt verschiedene Pfade, die es dem Wanderer erlauben, zwischen unterschiedlichen Distanzen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden zu wählen. Die meisten Pfade sind beschildert und man kann Reiseführer erwerben mit aktualisierten Karten, in denen die Wanderwege eingezeichnet sind.

Die Mutigen unter den Wanderern können verschiedene Angebote des Nationalparks verbinden oder das Ketten-Talsystem hinter dem Monte Martial, gespickt mit Lagunen und umrandet von beeindruckenden Bergen und Gletschern, erforschen.

Jeder Ausflug ist eine gute Möglichkeit für eine Fotosafari aufgrund der unzähligen Fleclen ungezähmter Natur. Der Feuerland-Nationalpark, der Kanal del Beagle und die Antarktis sind unvergessliche Fotomotive. Es werden konventionelle Ausflüge oder spezielle auf die einzelnen Bedürfnisse zugeschnittene Wanderungen angeboten.

Alle Wanderungen können in der Hochsaison (von Oktober bis März) durchgeführt werden, die Preise sind veränderlich. Die verschiedenen Angebote beinhalten Transport, Führer, Lebensmittel und -wenn notwendig- Ausrüstung (Regenbedeckung, Rucksack, etc.)

Hier einige der besten Angebote:

Trekking zur Pampa Alta

Der Weg führt in den Wald und verbindet die Campingplätze Río Pipo und Ensenada. Bei Erreichen von Pampa Alta bietet sich ein Panoramablick auf den Kanal del Beagle.
Entfernung: 5 km.
Schwierigkeitsgrad: Hoch.

Trekking an der Senda Costera

Dieser Weg vereint den Campingplatz Ensenada mit dem Sektor von Lapataia. Eine gute Gelegenheit, die marine Küste Feuerlands kennenzulernen. Umrandet die Ufer von Ensenada und Lapataia.
Entfernung: 8 km.
Schwierigkeitsgrad: Normal.

Trekking zum Hito XXIV

Vom Campingplatz Lago Roca, dessen Wasser des Sees von den Gletschern stammen, bewandert man den Weg, der die Küste umsäumt. Von dort kommt man zum Hito XXIV, der Chile begrenzt.
Entfernung: 10 km.
Schwierigkeitsgrad: Normal.

Trekking am Cerro Guanaco

Steiler Aufstieg auf den Berg Guanaco, auf 970 Meter Höhe. Von diesem Punkt aus hat man einen Panoramablick auf fast die gesamte Bergkette von Feuerland.
Entfernung: 4 km.
Schwierigkeitsgrad: Hoch.

Trekking De la Isla

Der Weg liegt gegenüber der Inselkette der Cormoranen und durchquert dei Küsten der Flüsse Lapataia und Ovando. Gute Gelegenheit zur Vogelbeobachtung.
Entfernung: 1 km.
Schwierigkeitsgrad: Normal.

Trekking zur Laguna Negra

Ein eigenwilliger Weg landeinwärts führt zur Laguna Negra. Diese Lagune ist umrandet von einem weitläufigen Moor.
Entfernung: 1 km.
Schwierigkeitsgrad: Normal.


WANDERUNGEN IN DER BUCHT VON LAPATAIA

Trekking zum Aussichtspunkt

Direkter Zutritt zur Bucht durch den Wald. Vom Aussichtspunkt aus hat man einen Panoramablick auf die Bucht von Lapataia.
Entfernung: 1 km.
Schwierigkeitsgrad: Normal.

Trekking am Moor

Eine Alternativroute zur Bucht von Laptaia. Die Wanderer gehen durch den Wald, umrunden einen verlassenen Biberbau und können die Schäden an der Vegetation durch die Biber betrachten. Dann umrundet man ein Moor, um zur Nationalroute N°3 zu gelangen.
Entfernung: 1,5 km.
Schwierigkeitsgrad: Normal.

Trekking am Cordón Alvear

Der Weg durchquert Moore, geht durch hundertjährige Wälder bis zur Bergkette Alvear. Von dort gelangt man zur Lagune Esmeralda, die mitten in der Bergkette liegt.
Entfernung: 6 km.
Schwierigkeitsgrad: Mittel.

Trekking am Gletscher Ojo del Albino

Man benutzt den selben Weg wie zur Lagune Esmeralda, im Tal von Tierra Mayor. Nach Erreichen der Lagune geht es weiter bis zu ihrem Hauptzufluss, der im Ojo del Albino entspringt. Bei Erreichen des Gletschers kann dieser mit Haken bestiegen werden bis man zum Aussichtspunkt Beban gelangt.
Entfernung: 10 km.
Schwierigkeitsgrad: Hoch.

Trekking am Paso Tristen

Hierbei handelt es sich um ein Hochtal, welches das Tal von Tierra Mayor mit dem Becken des Lagnano oder Kami-Sees verbindet. Östlich vom Berg Krund. In seinem Innern fließt der Fluss Tristen, der seinen Ursprung in den Lagunen auf dem Weg hat und eine tiefe Schlucht nahebei der Nationalroute N°3 bilden. Entfernung: 2 Tage.
Schwierigkeitsgrad: Hoch.

Trekking zu den Spitzen am Ende der Welt

Aufstieg auf die Berge nördlich der Stadt. Von dort aus Panorama-Blick auf die Zone. Die Wanderung beginnt am Rande der Stadt (Besichtigungs-Viertel del Beagle), von dort besteigt man den Cerro Del Medio, die Lagune Margot und den Cerro Roy. Danach Abstieg zum Gletscher Martial. Man kommt an der Unterkunft von Club Andino Ushuaia vorbei und steigt weiter hinab bis zur Basis des Sessellifts.
Entfernung: 8 Stunden
Schwierigkeitsgrad: Mittel

Trekking zum Gletscher - Eine Eiswanderung

Man macht einen Aufstieg in einer Spalte um den Gletscher von oben zu betrachten. Der Aus- und Abstieg erfolgt von der Base des Sessellifts, vorbei am Club Andino Ushuaia.
Entfernung: 7 Stunden.
Schwierigkeitsgrad: Hoch.

Trekking am Gletscher Martial

Exzellenter Ort für kurze Wanderungen. Der Ausflug beginnt an der Abfahrts-Skipiste des Club Andino, nach 100 Metern kommt man zur Langlaufpiste um dann zum Sessellift des Gletschers Martial zu gelangen. Von dort aus weiter auf der Skipiste des Gletschers bis zur Unterkunft des Club Andino Ushuaia. Von dort aus nimmt man einen Weg, der am Fuße des Gletschers endet.
Entfernung: 1 Tag.
Schwierigkeitsgrad: Mittel


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