SKIFAHREN IN VADELEN
Nur 4 km von der Ortschaft Río Turbio entfernt liegt die Mine 1. Die Mine 1 ist gleichzeitig der internationale Übergang, der Río Turbio mit der Stadt Puerto Natales verbindet. In dieser Region findet man einen wunderschönen dicht bewachsenen Flecken mit Lenga-Bäumen, umrahmt von beeindruckenden Bergen und schroffen Klippen.
Dort gibt es ein Integrations- und Freizeitzentrum: Das Wintersportzentrum Vadelén (Valle de Lengas), wo man alpinen Ski oder Nordic Walken auf den drei Skipisten praktizieren kann, welche für Anfänger, Fortgeschrittene und für Slalom und Riesenslalomwettkämpfe sind.
In Vadelén gibt es die Möglichkeit, auf einer der kleinsten Flächen Südamerikas Ski zu fahren, auf drei Pisten mit Beleuchtung nachts, was auch das Skifahren in der Nacht ermöglicht.
Die erste Piste hat eine Länge von 500 m und 19º Gefälle, wodurch der Pulverschnee von April bis September erhalten werden kann.
Die anderen beiden Pisten haben ein Gefälle von 38º bei 250 Metern Länge und sind sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet. Die befahrbare Gesamtfläche liegt bei 100 Hektar. Die höchste Stelle liegt auf 850 Metern.
Man kann mit dem Skilift oder dem doppelten Sessellift auf 1000 Meter Höhe auf die Pisten hinauffahren, der eine Kapazität für 400 Skifahrer pro Stunde hat.
Es wichtig anzumerken, dass man auf keinen Fall von den ausgeschilderten Routen abweichen darf, da der umgebende Wald sehr dicht ist und es sehr schwierig ist, sich zwischen den Lenga-Bäumen fortzubewegen.
Bei der Mine 1 liegt auch das Gasthaus des Bezirks, im Hüttenstil erbaut, welches fast das ganze Jahr über Touristen und Delegationen empfängt, die diese ruhige Zone wegen verschiedener Aktivitäten besuchen.
DER SÜDLICHSTE ZUG DER WELT
Die industrielle Zuglinie Río Turbio ist ein authentisches Kulturell-Geschichtliches Erbe. Auf engen Schienen verbinden seine zwar langsamen, aber dafür sehr langen Züge mit manchmal bis zu 60 Waggons die touristische Bergbauortschaft an den Ausläufern der Anden mit dem Hafen des Flusses río Gallegos im Argentinischen Meer.
Zur Fortbewegung auf den engen Schienen werden Dieselmaschinen eingesetzt. Bis 1997 benutzte man Dampfloks, die sich zur Zeit in den Lagern der Gesellschaft befinden, in der Hoffnung, wenigstens eine davon wieder herzustellen. Rein industrielle Nutzung.
Sowohl das Schienennetz als auch die Züge wurden dem Pächter der Gesellschaft überlassen.
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