CHARAKTERISTIK DES PARKS
Der Nationalpark Nahuel Huapi bewahrt drei natürliche Landschaften: hochandine Landschaft, andinen - patagonischen Wald (mit Sektoren des valdivianischen Urwaldes) und die patagonische Steppe.
Über einer Höhe von 1600 Meter Höhe entwickelt sich eine hochandine Landschaft, deren Vegetation spärlich ist und vorwiegend aus Gräsern besteht, die sich an die harten Bedingungen von Kälte, Schnee und Wind angepasst haben.
Die unteren Regionen der Berge und Täler dieses Parks sind grösstenteils mit weiten, andinen - patagonischen Wäldern bedeckt. Hier sind, je nach Höhenlage, verschiedene Bäume wie Lengas, Coihues und Ñires beheimatet.
Während des Frühlings bilden diese Wälder das schönste und farbenprächtigste Landschaftsbild Argentiniens. In dieser Jahreszeit, innerhalb eines Rahmens von Seen und Bergen, stechen die einheimischen Pflanzen hervor: wie der Notro mit roten Blumen, die Mutisia - eine Kletterpflanze mit orangen Blüten, die Virreina - ähnlich wie die vorher beschriebene, aber mit lila Blüten, und der Tapiza - Unterholz mit gleben Blumen.
In der Region von Puerto Blest, nahe bei der chilenischen Grenze, beträgt die jährliche Niederschlagsmenge 4000 Milimeter. Hier entwickelt sich der valdivianische Urwald mit eigenen Pflanzenspezien wie Zypressen Guaitecas, Maniú männlich und weiblich und Fuinque.
Gegen Osten der andinen - patagonischen Wälder breitet sich ein Landstrich mit patagonischer Steppe aus. Hier befindet sich ein offener Zypressenwald der Gebirgskette, gemeinsam mit Radales, Ñires und Maitenes. Die hervorragende Spezie hier ist die Zypresse, deren konische Form in den felsigen Hängen hervorsticht. Dieses typische, wunderschöne Landschaftsbild bietet sich im Tal Encantado.
Weiter im Osten nimmt die Niederschlagsmenge ab und es bietet sich ein Landschaftsbild von Weiden und halbtrockenen Hochebenen. Hier herrscht die patagonische Steppe vor. Es ist das Reich der gelben und orangefarbenen Weiden, welche für die östlichen und feuchten Gebiete der Steppe typisch sind. Diese Region bietet der hiesigen Tierwelt bestehend aus Füchsen, Pumas, Guanacos und Raubvögeln wie Sperber und Falken, einen geeigneten Lebensraum.
AUSFLÜGE IM PARK
Der Park bietet ein breites Spktrum an Land- und Seeausflügen und ebenso Möglichkeiten für Trekking, Reiten, Andinismus und andere Freizeitaktivitäten.
Unbedingt besichtigen muss man per Boot: die Insel Victoria, den Wald Arrayanes, Villa La Angostura und am Landweg: den Berg Tronador, das Tal Encantado und die sieben Seen.
Innerhalb der geschützen Zone finden wir zahlreiche Unterkunftsmöglichkeiten, zum Campen oder organisierte, wie Hotels, Gästehäuser und Hütten. Von November bis April ist die Saison der Sportfischer, mit eingeführten Fischen wie die Flussforelle, Marrón und Lachs (sehen Sie sich bitte die Vorschriften für den Fischfang an).
Weiters kann man auch Wassersport betreiben: Kajak, Kanufahren, Segeln, Windsurfen und Rafting.
Ein Grossteil der Wege gestatten Wanderungen, Radausflüge, Reitausflüge und Bergtouren zu unternehmen. Es gibt auch Wege für Mountainbiking.
Einige alternative Möglichkeiten, über die Sie mehr Information von der Belegschaft des Nationalparks anfordern können:
- Überquerung, welche die Berghütte Frey mit der Berghütte General San Martin über den Grad des Berges Catedral, das Tal des Rucaco und den Grad des Berges Brecha Negra,verbindet.
- Von der Berghütte General San Martin hinunter, über den Fluss Casalata bis zur Gegend des Hotels Tronador: man überquert dabei den Pass Schweitzer. Der Schwierigkeitsgrad ist mittel. Dauer dieses Ausfluges: acht Stunden
- Linie, welche die Berghütte Segre mit der Berghütte López und der Lagune La Carne verbindet, um von dort aus zur Pamapa Linda im Gebiet des Berges Tronador, hinabzuwandern.Man wandert dabei vorbei an der Lagune CAB, Mallín de las Vueltas und der Lagune Cretón. Der Schwierigkeitsgrad ist mittel. Dauer: Zwei einhalb Tage.
- Von der Umgebung des Hotels Tronador bis zur Lagune Cretón, wo man auf die zuletzt beschriebene Wanderroute stösst und an der Lagune Azul vorbeikommt. Bis zur Lagune Azul ist der Schwierigkeitsgrad sehr niedrig. Dauer: drei Stunden. Von der Lagune Azul bis zur Lagune Cretón ist der Schwierigkeitsgrad mittel. Dauer: drei Stunden.
- Von der Wasserscheide zur Umgebung des Hotels Tronador, zur Mündung des Flusses Manso Superior, vorbei an der Lagune Llum und der Grad des Berges Mora. Der letzte Teil stösst auf den Abstieg des Casalata. Der Schwierigkeitsgrad ist niegrig. Dauer: eineinhalb Tage.
- Überquerung, welche die Berghütten Segre und López vereint. Man passiert dabei den Grad des Berges López, Mallín del Goye und des Berges Bailey Willis. Der Schwierigkeitsgrad ist sehr hoch. Dauer: fünf Stunden.
- Überquerung, welche die Berghütten General San Martín und Segre verbindet. Der Schwierigkeitsgrad ist sehr hoch. - Für diese Wanderung wird ein erfahrener Bergführer benötigt. Dauer: zwöfl Stunden.
- Abstieg von der Lagune La Carne bis zur Pampa Linda. Der Schwierigkeitsgrad ist niedrig. Dauer: drei Stunden.
- Ausflug an das Ende des Tales Castaño Overo. Der Schwierigkeitsgrad ist niedrig. Dauer: drei Stunden.
- Überquerung, welche den Sektor der Pampa Linda mit dem See Frías verbindet. Ma überquert dabei den Pass Paso de las Nubes. Der Schwierigkeitsgrad ist niedrig. Dauer: zwei Tage.
- Pampa Linda ist Ausgangspunkt für kurze und lange Ausflüge. Einige davon sind:
- Weg zum Saltillo de las Nalcas: dieser Weg beginnt 500 Meter von der Station der Parkwächter entfernt, Weg zur Base des Berges Tronador. Dauer: eine halbe Stunde.
- Weg zum Ventisquero Negro: dieser Weg beginnt 7 Kilometer von der Station der Parkwächter entfernt, führt über den Weg zur Base des Berges Tronador. Man kommt an bei dem Ausichtsplatz Ventisquero Negro.
- Weg zur Base des Berges Tronador: er beginnt am Ende des Autoweges, von wo man den Wasserfall Garganta del Diablo sehen kann.
- Weg zur Lagune Llon: dieser Weg beginnt 300 Meter von der Station der Parkwächter entfernt. Man geht weiter in Richtung Berghütte Otto Meiling, bis zur gekennzeichneten Abzweigung und biegt dort rechts ab. Für den Aufstieg benötigt man ungefähr sechs Stunden.
- Weg zur Berghütte Otto Meiling (Club Andino Bariloche): dieser Weg beginnt bei der Station der Parkwächter und führt zum Fluss Castaño Overo. Nach der Flussüberquerung geht es aufwärts bis zum Steinbruch. Es sind fünf Stunden Aufstieg.
- Überquerung des Passes Paso de las Nubes: sie beginnt beim Pfad zur Berghütte Otto Meiling. Es ist eine Überquerung, die über einen hohen Berg führt und die Möglichkeit bietet Kondore zu sehen. Sie endet im valdivianischen Urwald beim See Frías und Puerto Blest. Diese Wanderung dauert zwei Tage.
Die Belegschaft des Nationalparks bietet eine komplette Information über diese und weitere Alternativen.
Die Ausflüge auf den Seen erlauben die Geschichte, die Natur und die Tradition des Parkes kennenzulernen. Die Touren zu der Insel Victoria, Nationalpark Los Arrayanes, Puerto Blest, See Mascardi, sind Teile der vielen Ausflugsmöglichkeiten, welche die regionalen Reisebüros anbieten.
Es gibt mehr als 500 Kilometer an Wegen, welche durch den Park führen und die den Touristen genehmigen mit Autos zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu gelangen:
- In der nördlichen Region gibt es unterschiedliche Rundfahrten. Eine führt zum Zusammenfluss der Flüsse Limay und Traful und weiter in das fesselnde Tal Encantado, wo man spektakuläre geologische Formationen findet.
- Eine weitere Alternative ist der Ausflug zu den Siete Lagos mit Stecken innerhalb des Nationalparks Lanin, wo man wunderschöne und unterschiedliche Wälder und Seelandschaften betrachten kann.
In der südlichen Region, führt uns die asphaltierte Route Nr. 258 von Bariloche zum See Mascardi. Dort beginnt ein befestigter Weg, der sich bei den Stomschnellen des Flusses Manso gabelt, einer führt zum See Roca und zum WasserFall von Los Alceres und der andere zum Berg Tronador und dessen Gletschern.
Auf dem Weg zu El Bolsón befindet sich der See Guillermo. Auf der rechten Seite der Route entspringt ein Weg, der abwärts zum See Steffen führt. Wenige Kilometer von dieser Abzweigung entfernt passiert man die Ufer der Lagune Hualahue, ein Sammelplatz für Wasservögel.
Andere Akktivitäten in dieser Region (von Bariloche aus):
- Rafting, nahe bei San Martín de los Andes (170 km über die Rundfahrt der Siete Lagos; 150 km über den Pass Córdoba; 250 km über die Route 237).
- Thermen: Fischfang und Reitausflüge in Puyehue, Chile (120 km).
DER SEE NAHUEL HUAPI
Das wichtigste Becken ist der See Nahuel Huapi, in dessen Mitte sich die Insel Viktoria mit einer Fläche von 31 km² hervorhebt. Es gibt aber auch noch kleinere Inseln wie Fray Menéndez, Huemul, Centinela.
An der gewundenen Küste befinden sich wichtige Halbinseln wie Quetrihué, wo der berühmte Wald von Arrayanes liegt und andere wie Llao Llao, San Pedro und Huemul und die tiefen Seitenarme wie Ultima Esperanza, Rincón, Machete, Blest, Tristeza, Angostura und andere.
Von den Häfen San Carlos oder Pañuelo aus oder bei Ankunft im Hafen Anchorena auf der Insel Victoria, kann man durch eine Region natürlicher Wälder mit Exemplaren von Coihues und Ñires wandern. Eine andere Möglichkeit ist, die ehemalige Baumschule zu besuchen, welche verschiedenste Exemplare von Spezien anderer Regionen beheimatet. Diese Bäume wurden zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts gepflanzt.
Wenn man im Süden der Halbinsel Quetrihue an Land geht, betritt man den Nationalpark Los Arrayanes. Der Grund seiner Schaffung 1974 war, diesen dichten und fast reinen Wald von Arrayán zu schützen. Die Exemplare dieses unverwechselbaren Baumes mit seiner feinen, glatten und zimtfarbenen Rinde können eine Höhe von bis zu 15 Meter erreichen.
FLORA UND FAUNA DER SEEN
Es gibt zahlreiche Seen, die zwischen den Wäldern verstreut sind. Der hervorragenste ist der Nahuel Huapi, dessen Oberfläche etwas weniger als 560 km² und die Tiefe 454 m beträgt. Andere, weniger grosse Seen sind der Traful, Gutiérrez, Mascardi und Guillermo.
Die Ufer dieser Seen und Flüsse bieten Pflanzen, die in feuchten Regionen wachsen, wie Arrayanes und Pataguas einen geeigneten Lebensraum. In den Steilküsten einiger Inseln des Sees Nahuel Huapi gibt es Poblationen von Komoranen (Comorán imperial) - eine bemerkenswerte Tatsache, da es sich bei dieser Spezie hauptsächlich um Meeresvögel handelt. Es folgen auch häufig Möwen den Schiffen.
Eine der typischen Spezien der Tierwelt dieser Region ist der Huillín, ein fleischfressendes Säugetier. In diesem Park befinden sich die Hauptpoblationen dieser Spezie. Es handelt sich dabei um einen einheimischen Otter, der an den Küsten der Seen, Lagunen, Flüsse und Bäche lebt. Sein langer Körper ist mit einem kastanienfarbenen Fell, mit orange - rotem Schimmer, bedeckt. Er hat kurze Pfoten und einen langen Schwanz.
Eine andere interessante Spezie ist der Tuco - Tuco colonial. Es ist ein Nagetier, welches in unterirdischen Höhlen lebt und dessen natürliche Verbreitung auf den Nationalpark Nahuel Huapi beschränkt ist.