Rundfahrt
Die Fahrt beginnt an der Avenida Exequiel Bustillo, welche an den See Nahuel Huapi grenzt. Bei Kilometer 8 befindet sich Playa Bonita, von hier aus kann man die Insel Huemul sehen.
10 Kilometer weiter, nach dem Durchqueren verschiedenster Landschaften, gelangt man zum Fuss des Berges Campanario. Von dieser Basisstelle können die Besucher mit einem Sessellift auf eine Höhe von 1050 Meter fahren. Hier hat man den schönsten und faszinierensten Blick auf die Region: man sieht die Seen Nahuel Huapi und Perito Moreno, die Lagune El Trebol, die Halbinseln von San Pedro und Llao Llao und auch die Insel Victoria.
Am Gipfel gibt es eine Konditorei, wo man herrliche Süsspeisen der Region genissen kann. Eine angrenzende Terrasse erlaubt ebenfalls einen wunderbaren Blick auf die gesamte Umgebung.
Anschliessend fährt man die Avenida Bustillo entlang und gelangt auf der Höhe des Clubs Regatas bei Kilometer 20 auf die Halbinsel San Pedro und kommt zum Aussichtsplatz. Hier kann man auch die Grotte der Jungfrau und Puerto Bueno besichtigen.
Nach der Halbinsel San Pedro erreicht man bei Kilometer 24 das Dorf Llao Llao mit der schönen Kapelle San Eduardo und dem wunderbaren Hotel Llao Llao, das 1939 eingeweiht wurde, ein wahres Symbol des Ortes und Meisterwerk des grossen Architekten Alejandro Bustillo.
Am See, bei Kilometer 25, kann man den wichtigen und malerischen Hafen Puerto Pañuelo besichtigen. Unter anderen Ausflügsmöglichkeiten, hat man hier die Gelegnheit mit einem Katamaran oder Booten zu der Insel Victoria und nach Puerti Blest zu fahren.
Die Strasse führt nun auf die Halbinsel Llao Llao. Bei Kilometer 30 zweigt ein Weg ab, der nach Villa Tacul, in der Bucht von Llao Llao gelegen, führt.
Wenn man den Lago Escondido passiert und die Halbinsel zurücklässt, führt der Weg bei Kilometer 33 über die Brücke des Flusses Angostura, welcher die Seen Moreno West und Ost mit dem See Nahuel Huapi verbindet.
Wenn man der Strecke weiter folgt und die Brücke des Flusse Angostura überquert, der auch die Seen Moreno mit der Halbinsel Lloa Llao verbindet, gelangt man zum Punto Panorámico, einem Aussichtspunkt auf einer Höhe von 945 Meter bei Kilometer 40. Hier kann man die majestätische Landschaft der Seen Moreno und der Halbinsel Llao Llao betrachten.
Wenn man zum See Moreno West, bei Kilometer 42 fährt, gelangt man zu einer Brücke, welche über den See zur Lagune El Ttrebol führt. Drei Kilometer weiter gelangt man wieder auf die Anfangsstrecke und kehrt nach Bariloche zurück.
GROSSE RUNDFAHRT / CIRCUITO GRANDE
Es ist einer der längsten und ausführlichsten Ausflüge in dieser Region und dauert eine ganzen Tag. Es werden ca. 250 km gefahren.
Die Fahrt beginnt an der nationalen Route Nr. 237 und führt den Fluss Limay entlang. Nach 35 km gelangt man zum Anfitheater, welches in seiner Morphologie einem römischen Kreis entspricht in dessen Mitte sich ein Aussichtsplatz (La Platea) befindet. Von dieser Höhe aus kann man den malerischen Fluss betrachten.
Die Strecke führt weiter durch das Tal Encantado, wo man seltsame Steinfiguren, die sogenannten "Dedo de Dios, Centinela, Tren Expreso, Los Siames und noch viele andere", bewundern kann.
Der Aussichtsturm befindet sich in einer Kurve, auf dem Weg nach Villa Traful. Von seiner Höhe von 70 Meter kann man die unvergleichlich schöne Landschsft betrachten. Das Dorf verfügt über Campingplätze, Hütten, Gasthäuser und Konditoreien.
Nach Villa Traful erreicht man Puerto Arrayán (ca. 15km vom Dorf entfernt) und den Platz El Portezuelo (26 km von Villa Traful und 61 km von Confluenzia entfernt).
Anschliessend stosst man auf die nationale Route Nr. 234 oder die Route der Siete Lagos, um die Fahrt nach Villa Angostura fortzusetzen. Man fährt einen Teil des Sees Correntoso entlang.
Wenn man den Ort von Quintupuray überquert, gelangt man nach Ruca Malén. Setzt man die Fahrt Richtung Süden fort, erreicht man den wunderschönen See Espejo (Spiegel).
22 km von El Portezuelo entfernt, vorbei am See Espejo, befindet sich die nationel Route Nr. 231. welche nach Westen, zum Pass Cardenal Samoré (Peyehue) in Chile, führt.
Wenn man allerdings auf derselben Strecke Richtung Süden fährt, erreicht man Villa La Angostura, am Eingang zur Halbinsel von Quetrihue. Von diesem lieblichen Dorf mit seiner aussergewöhnlichen Landschaft gelangt man zum Berg Bayo mit Schipisten, zur Bucht Manzano und zum Wasserfall des Flusses Bonito. In Villa La Angostura kann man auch eine exzellente Gastronomie geniessen.
Dannach fährt man weiter und gelangt neuerlich zur nationalen Route Nr. 237, um schliesslich nach San Carlos de Bariloche zurückzufahren.
BERG OTTO
Über die Avenida De Los Pioneros (die Strasse der Pioniere) und die Avenida Sara María Furman, nur 5 km von der Stadt Bariloche entfernt, gelangt man zum Fusse des Berges Otto. Dort befindet sich eine Drahtseilbahn, welche die Besucher den Berg hinauf, direkt zum rotierenden Gebäude der Konditorei bringt.
Am Gipfel kann man verschiedene Aktivitäten durchführen: geführte Wanderungen durch die Wälder, Mountainbike Touren, Klettern, Schlittenfahrten und Schitouren im Winter.
Entlang des Weges befinden sich dichte Wälder von Lengas und zahlreiche typische Landhäuser der regionalen Architektur. Wir gelangen zum Komplex von Pierdras Blancas, wo sich eine Konditorei und eine Schipiste und weitere typische Unterhaltungsmöglichkeiten für das ganze Jahr finden.
Der Weg führt weiter aufwärts, bis zum Gipfel, von wo aus das wunderbare Schauspiel, das die Seen Nahuel Huapi, Moreno, Gutierrez, die Berge Tronador und Catedral, sowie die Halbinseln von San Pedro und Llao Llao bieten, beobachten werden kann.
Man kann auch zu Fuss oder mit dem Fahrrad den Berg hinauf gelangen. Dafür benötigt man ca. 2 Stunden. Man kehrt auf demselben Weg zur Stadt zurück.
Die Drahtseilbahn am Berg Otto
Die Drahtseilbahn befördert 500 Passagiere pro Stunde und führt über eine Strecke von 2100 Meter mit einer Geschwindigkeit von 3 Meter pro Sekunde, sowohl bei der Auf- als auch bei der Abfahrt.
Während der Fahrt sind die Gäste in den 42 Gondeln völlig vor jeglichen Wetterlagen geschützt. Die Gondeln bestehen aus einer Eisenstruktur, überzogen mit Poliester und sie besitzen Fenster aus Plexiglas.
Die rotierende Konditorei
Nach 12 Minuten Fahrt erreicht man die oberste Station auf 1405 Meter. Nach einigen Metern, entlang eines breiten Ganges, gelangt man zum Gipfel des Berges Otto. Dort befindet sich eine schöne Kapelle: der Garten des Gebets. Hier sind Bilder von Jesús und der heiligen Jungfrau Maria ausgestellt.
Auf den gross angelegten Terrassen geniesst man den Blick auf die umgebende Landschaft. Bei geeignetem Klima hat man von der rotierenden Konditorei einen herrlichen Ausblick. Die Plattform auf der sich die Konditorei befindet, vollführt zwischen 20 und 40 Minuten eine komplette Drehung.
Goldbrosche
Nahe am Himmel, sowie die geniale Inspiration des italienischen Künstlers Miguel Angel Buonarotti, werden drei wunderbare Werke ausgestellt: David, La Piedad und Moises.
Hiebei geht es um drei Kopien in Originalgrösse, die aus Mamorpulver und Tonerde hergestellt wurden, nach genauer Form und Mass, die von den Originalskulpturen genommen wurden. Sie wurden in Florenz, Italien, erworben, wobei die Arbeiten vom italienischen Staat kontrolliert wurden.
Es ist wichtig hervorzuheben, dass der gesamte Gewinn dieser Firma an die regionalen Krankenhäuser von Bariloche und Israelita Ez Rah von Buenos Aires verteilt wird.
DIE INSEL VICTORIA UND DER WALD ARRAYANES
Diese Insel umfasst eine Fläche von 3700 Hektar und eine Länge von 20 km. Es ist die Grösste des Sees. Man gelangt auf die Insel vom Hafen San Carlos oder Puerto Pañuelo in Llao Llao. Von San Carlos beträgt die Strecke der Überfahrt 11 km (ca. 30 Minuten Schiffsfahrt), und von Puerto Pañuelo, welcher sich auf der Höhe 225 der Avenida Ezequiel Bustillo befindet, benötigt man eine Stunde und vierzig Minuten.
Von beiden Orten aus fährt man zum Hafen Anchorena auf der Insel Victoria. Hier hat man die Gelegenheit einen Ausflug durch die ehemalige Baumschule der Nadelhölzer zu unternehmen. Man kann auch mit einem Sessellift zum Gipfel des Berges Bella Vista auf 900 Meter Höhe hinauf fahren. Diese Fahrt führt über eine enge Schneise von jahrhundertalten Cohiues und Zypressen. Zurück führt der Weg durch die blauen Promenaden mit einer Reihe von spektakulären, natürlichen Aussichtsplätzen.
Diese Insel verfügt über ein wichtiges Naturreservat und auch über einen gastronomischen Komplex. Weiters findet man hier Felsmalereien, die älter als 500 Jahre sind.
Am Ende des Ausfluges fährt man wieder mit einem Boot, diesesmal in Richtung Puerto Quetrihué, auf der Halbinsel desselben Namens. Hier wird der weltberühmte Wald von Arrayanes besichtigt. Es geht dabei um eine Baumformation die weltweit einzigartig ist. Die Rinde dieses Baumes verwandelt sich in dünne, zimtfarbene Blätter mit weissen Flecken. Dies Bäume tragen weisse Blüten, die der Orangenblüte ähnlich sind. Ihre Früchte sind violett von angenehmen Geschmack. Der Wald von Arrayanes wurde zum natürlichen Denkmal erklärt.
SIEBEN SEEN / SIETE LAGOS IN BARILOCHE
Der Fahrt dieser herrlichen Rundreise führt durch alle Arten von Landschaften, die man in dieser priveligierten Region geniessen kann. Die Strecke nach San Martín führt durch Wälder, kreuzt Flüsse und Bäche und geht entlang verschiedener Seen (Nahuel Huapi, Correntoso, Espejo, Escondido, Villarino, Falkner und Machónico). An den Ufern der Seen befinden sich Strände und verschiedene Aussichtspunkte, die einen herrlichen Ausblick bieten.
Wenn man entlang des Sees Lacar fährt, gelangt man nach San Martín de los Andes, um dort Mittag zu essen und die Stadt kennenzulernen. Der Rückweg über den Pass Córdoba bietet eine anderes Schauspiel. Vorbei am See Meliquina, verschwindet der Wald und macht schönen und merkwürdigen Felsformationen Platz. Bei Confluenzia wird die herrliche Landschaft durch den blauen, gewunden Fluss Limay bereichert, der das Tal Encantado und El Anfitearto formt. Um nach Bariloche zurückzukehren, folgt man dem Fluss bis zu seinem Ursprung beim See Nahuel Huapi.
DER FLUSS MANSO IN BARILOCHE
Er entspringt den Gletschern Manso, Castaño, Overo und Los Alceres, die sich alle auf der östlichen Seite des Berges Tronador befinden. Nach 100 Kilometer vereint dieser wasserreiche Fluss die Seen Mascardi, Los Moscos, Hess, Roca, Steffen und Martín, die gemeinsam mit ihrer Umgebung das hydrographische Becken des Manso bilden. Dies ist eines der fünf, die durch den Nationalpark Nahuel Huapi geschützt werden.
DER BERG CAMPANARIO IN BARILOCHE
Die Fahrt beginnt auf der Avenida Bustillo, in der Umgebung des Nahuel Huapi. Beim Kilometer 8 befindet sich Playa Bonita. Danach folgt die Abzweigung, bekannt als "Cruce - Catredral", welche zur Virgen de las Nieves, zum Berg Catedral und zum See Gutiérrez führt.
Wenn man der nationalen Route Nr. 237, entlang des Sees Nahuel Huapi folgt, passiert man Puerto Moreno, Playa Serena, Hipódromo Jockey Club und erreicht bei Kilometer 17 den Sessellift am Berg Cerro Campanario. Von dort fährt man zum Gipfel, auf einer Höhe von 1050 Meter. Ein Kreuz erinnert an die erste dort gelesene Messe von Monseñor De Andrea, am 2. Februar 1930.
Die wunderschöne Konditorei am Gipfel bietet einen der schönsten und faszinierensten Ausblicke auf die Region: man sieht die Seen Nahuel Huapi und Perito Moreno, die Lagune El Trebol, die Halbinseln San Pedro und Lao Llao, die Insel Victoria, die Berge Otto, López, Goye, Catedral, Capilla und die wunderschönen Kordilleren, welche die Stadt San Carlos de Bariloche umrahmen.
Im Winter ist der Sessellift bis 18:00 Uhr und im Sommer bis 19:30 in Betrieb.
Sessellift Cerro Campanario
Der neue Sessellift, hergestellt von der Firma Doppelmayer, vefügt über modernste Technik. Höchste Sicherheit und verschiedene Geschwindigkeiten. Die Auffahrt dauert 7 Minuten bei einer Geschwindigkeit von 1,5 m / sek. Die Konstruktion besitzt 8 Türme, 40 Sessel (kann auf 60 erhöht werden) und hat eine Länge von 640 m. Diese Anlage kann 450 Personen pro Stunde befördern.
Die höchste Station befindet sich auf einer Höhe von 1050 m und die unterste auf 770 m. Am Gipfel befindet sich eine Konditorei mit Panoramablick für 80 Personen und sie verfúgt über zwei Terrassen und einen Aussichtsturm von 20 m Höhe.