BARILOCHE
DER LAGO GUTIERREZ
Vor vielen Jahren wurde dieser See von den Ansässigen als sehr guter Platz für den Fischfang angesehen. Heute rendiert er nicht mehr zum Fischen. Die Gründe dafür: die Verstädterung an seiner Nordseite, die starke Beeinträchtigung des Flusses Gutiérrez, der ihn mit dem See Nahuel Huapi verbindet, sowie Vreränderungen der natürlichen Laichplätze wie der Fluss Pescadero.
Ichthiologischen Studien, die von der Universität von Comahue mit Sitz in San Carlos de Bariloche durchgeführt wurden, ergaben, dass dort eine sehr interessante Poblation von Lachsen existiert. Es wurden Exemplare bis zu drei Kilogramm gefangen. Die vorhandenen Varietäten sind: Fontinalis, Marrones und vor allem Arco Iris.
Man kann diesen See über zwei Zufahrtsmöglichkeiten erreichen:
1) Über Villa los Cohiues: man biegt nach rechts ab und fährt dann ungefähr einen Kilometer bis man den Campingplatz erreicht. Bei den zum Fischen geeigneten Sektoren werden folgende empfohlen; die Umgebung der Mündung des Flusses Pescadero und der ganze Uferstreifen, wo sich das Haus der Parkwächter befindet (immer ausserhalb der Sommersaison). Von hier aus kann man auch mit einem Boot dasselbe Ufer entlang fahren und zur Mündungsstelle des Flusses Van Tritter gelangen.
2) Der weitere Zugang ist über die nationale Route Nr. 258, die nach El Bolsón führt. Diese bringt uns nach 21 Kilometer Fahrt zum südwestlichen Kopfende, wo der Fluss Torrontegui in den See mündet. Dieses Ufer ist sehr einfach und gemütlich zu befahren und ist das ertragreichste des Sees, da es sehr gut vor den vorherrschenden Winden geschützt ist. Der beste Moment, um hierherzukommen, ist zu Beginn der Saison, wenn der Wasserstand des Flusses am höchsten ist und immer noch grosse Exemplare des Arco Iris vorhanden sind und hungrig vor der bevorstehenden Laichzeit.
Geschätzte Fläche: 16.4 Km²
Maximale Länge: 9 Km
Maximale Breite: 1.5 Km
Maximale Tiefe: 111 Meter
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