BARILOCHE
BERG TRONADOR
Seit tausenden von Jahren bedeckt eine dicke Schicht aus Eis die Spitze des Berges Tronador. Seine drei Spitzen und acht Gletscherzungen formen langsam die Landschaft. Mit seinen stossartigen Bewegungen schiebt und räumt er alles aus seinem Weg und wühlt rundgeschliffene Steine und Erde auf. Es ist eine konstante, langsame Arbeit, die man beobachten kann, wenn man den Ventisquero Negro besucht.
Dieser Riese, von den Einheimischen "Anon" genannt, ist 3478 Meter hoch und ist somit der höchste Berg des Nationalparks Nahuel Huapi.. Seinen aktuellen Namen, Tronador, erhielt er aufgrund der Geräusche der ständig brechenden, schweren Eisblöcke.
Der Tronador hat drei Bergspitzen und acht Gletscherzungen. Die Gipfel sind der Argentino (3410 m), der Chileno (3430 m) und der Internacional (3478 m). Alle bieten ausgezeichnete Möglichkeiten für Bergkletterer, die im Sommer immer nach Bariloche kommen. Es ist ein Ereignis, das man nicht versäumen sollte.
Der Weg zum Tronador führt von Bariloche über die Strasse Onelli, welche zur nationalen Route Nr. 258 geht. Man überquert die Pampa de Huenuelo und gelangt zum See Gutiérrez, vorbei an den Flüssen Pilmayen und Melgarejo. Beim Kilometer 18 befindet sich am Ufer des Sees eine Station mit einem einzigartigen Strand, zwei Stege und eine Rampe für Boote. Dort werden auch geführte Reitausflüge durch diese Region angeboten . Wenn man diesen See hinter sich lässt, kreuzt man weiter vorne die extreme Ostseite des Sees Mascardi.
Wenn man diese Strecke weiter verfolgt, gelangt man zu einer Gabelung. Rechts befindet sich die nationale Route Nr. 254 und der Weg zum Tronador (Weg aus Kieselstein). Diesen muss man nehmen und überquert dabei die Brücke, die über den Fluss Manso Superior führt bis zur Pampa Linda.
Fast am Ende des Weges erreicht man den Gletscher Río Manso, allgemein bekannt unter den Namen Ventisquero Negro, da er mit Erde, Sand und Steinen bedeckt ist. Die Strecke erreicht ihren Höhepunkt etwas weiter vorne, am Fuss des Berges Tronador, wo man über einen Weg zu einem grossen Amphietheater aus Stein kommt. Diese Stelle wir auch der Rachen des Teufels oder Garganta del Diablo genannt. Sie besitzt einen spektakulären Wasserlauf, der als Produkt der Eisschmelze, aus grosser Höhe herabstürzt.
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