BARILOCHE
VILLA TRAFUL
In einem Tal beispielhafter Schönheit gelegen, ist das Dorf Villa Traful eine exzellente Alternative für Menschen, die die Schönheit der Berge und Wälder im Herzen des Nationalparks Nahuel Huapí an den Ufern des Sees desselben Namens in Ruhe und Stille genießen möchten.
Nach Villa Traful zu gelangen, bedeutet, eine exklusiven Ort zu besuchen, an dem die Natur all ihre Schönheit und Farbenpracht zu vereinen scheint. Hier heißt es, soviel davon aufzunehmen, wie es einem die Sinne gestatten.
Der Blick auf die Landschaft aus den verschiedenen Höhen, die der Weg bietet, zeigt uns deutlich, wie vielfältig die Schönheit eines einzigen Ortes sein kann. Die Düfte der Pflanzen und Sträucher, die man nur schwerlich an anderen Orten findet, sorgen von alleine dafür, dass der Besucher über den Schutz und die Pflege, die diese Schönheit verdient, nachdenkt.
Die Pflege der Wanderwege erlaubt den Besuch der Villa Traful zu jeder Jahreszeit. Es gibt eine kleine Infrastruktur, bestehend aus Pensionen, Hütten, Restaurants und Teesalons, bei denen der Besucher die Freundlichkeit der Einwohner genießen kann.
Von San Carlos de Bariloche fährt man auf der Route bis nach Confluencia und von dort aus, bevor man den Fluss überquert, geht es nach links über den Kieselsteinweg, der über 35 Km nach Villa Traful führt.
Eine weitere Möglichkeit nach Villa Traful zugelangen, ist von San Martín de los Andes aus über die Route der sieben Seen. Hierbei fährt man ca. 70 Km an den Seen entlang bis zum Abzweig, der zur Villa gelangt und weiter noch nach Confluencia.
Noch anders kann man von der Route der sieben Seen über Villa La Angostura 40 Km von dort aus nach Villa Traful gelangen.
Ein Ausflug zum See Traful lohnt sich alleine schon wegen des Weges, von dem ein Teil am Zusammenfluss der Flüsse Traful und Limay vorbei, sowie über den Pass Córdoba führt.
Seit Bestehen des Dorfes praktiziert man dort das Angeln, wobei hier die Hauptattraktion der Seen der salmón encerrado (eingesperrter Lachs) ist, eine Fisch,die von den USA eingeführt wurde. Wegen des großen Andrang der Anglerfreunde wurde im Dorf zwei Anglerpensionen errichtet, die mittlerweile zur Tradition geworden sind: Villa Traful und El Rincón del Pescador.
Villa Traful stützt sich vorwiegend auf die Sommeraktivitäten wie die Lachsfischerei, Wassersportarten oder Trekking und Ausritte an den Bergausläufern. Die schnellen Läufe des Flusses Traful sind ideal für Kajaktouren oder rafting.
COTO DE CAZA
Das Tal des Sees Hermoso wurde in den vierziger Jahren von deutschen Familien besiedelt, die zunächst ein Gasthaus und ein Sägewerk errichteten. Sie brachten Rothirsche aus der Estancia Collunco mit und breiteten sich nach und nach über die Bergtäler aus, wobei sie die Jagd als heutige Sportart der Region einführten.
Mitte der sechziger Jahre besaß der österreichische Industrielle Carlos Vogel -welcher in Europa als der "Salz-Zar" berühmt war- 80.000 Hektar Land, was er später verkaufte. Auf diese Weise wurde die großen Flächen zwischen dem See und dem Fluss Caleufú bewaldet.
Vogel, der ein großer Liebhaber der Jagd war, verwandelte seine Ländereien in einen riesigen Jagdgrund, welchen er Reserva Zoológica Parque Diana nannte. Leider musste er seine Ländereien verkaufen und heutzutage ist die Zone ein exklusiver Wohnsitz und Großjagdgebiet.
Für die Bild-Jäger, sowohl professionelle als auch Hobby-Fotografen, gibt es Landschaften, die es verdienen, für immer auf Polaroid gebannt zu werden wie z. B. die Wälder des verwunschenen Tals Valle Encantado un dder Wssserfall von Ñivinco.
Ein weiteres Angebot stellen die Bootsausflüge dar, um den versunkenen Wald (Bosque Sumergido) und die Höhle der Jungfrau (Gruta de la Virgen) kennenzulernen und bis zu den Wasserfällen der Flüsse Coa Co und Blanco zu gelangen und die Berge Negro und Penitentes zu bewundern.
Aussichtsplattform von Villa Traful
Fährt man aus dem Dorf hinaus in Richtung nach Confluencia Traful (welche den Namen dadurch erhielt, weil hier die beiden Flüsse Limay und Traful zusammenflossen, heute leider nicht mehr zu erkennen, da dort der neue Stausee Alicurá angelegt wurde), so kommt nach nur 5 Kilometern zum Aussichtspunkt Traful.
Es handelt sich hierbei um einen wichtigen Panorama-Aussichtspunkt, zu dem man leicht über eine Holzbrücke gelangen kann. Diese führt zu den zwei Balkons, die man auf einer Steinformation direkt über der Steilküste zum See Traful errichtet hat.
Dieser Abhang besteht aus einer etwas mehr als 100 Meter hohen Natursteinwand, die den Auftrieb der Winde verursachen. Dieses Naturphänomen führt zu dem Schauspiel, dass leichte Objekte, die den Abhang hinuntergeworfen werden vom Wind wieder hinaufbefördert werden.
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